Bremerhaven Für Bremerhavens ehemaliges Wahrzeichen, die marode „Seute Deern“, kommt diese gute Nachricht zu spät. Während der hölzerne Frachtsegler abgewrackt wird, soll genau dieses Schicksal anderen historischen Wasserfahrzeugen im Museumshafen erspart bleiben. Ganz gleich, ob Bergungsschlepper, Feuerschiff oder Walfänger – alle brauchen möglichst schnell Hilfe. Und die kommt jetzt – in Gestalt einer neuen Task Force Maritim.

Maritimes Erbe pflegen

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) erklärte dazu am Freitagabend, die Task Force solle dazu beitragen, das maritime Erbe der Seestadt besser zu pflegen und letztlich auch die Attraktivität des maritimen Flairs Bremerhavens zu sichern. Daneben, so Grantz, habe die Task Force eine arbeitsmarktpolitische Funktion.

Und so soll das neue Projekt funktionieren. Unter der Federführung der Bremerhavener Beschäftigungsgesellschaft Unterweser (BBU) werden in der Task Force zwei Anleitende und zehn Langzeitarbeitslose beschäftigt. Erforderliche Haushaltsmittel stehen dafür laut Grantz zur Verfügung.

Der Job der Männer ist klar umrissen. In Abstimmung mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum sollen sie die alten Schiffe pflegen, instandhalten und optisch verschönern, einfache Wartungsarbeiten, aber auch technisch anspruchsvollere Reparaturen vornehmen.

Fachfirmen helfen

Dabei sind sich die Initiatoren darin einig, dass das Leistungsvermögen dieser Kräfte nicht unbegrenzt ist. Daher will man für „größere Sachen“ Fachfirmen verpflichten.

OB Grantz ist davon überzeugt, dass so ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Museumsschiffe geleistet wird.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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