Bremerhaven Gut elf Wochen noch, dann stolpert Butler James am Silvesterabend wieder über das Tigerfell in dem legendären Sketch „Dinner for One“. Die ständigen Wiederholungen im Fernsehen haben Freddie Frinton in Deutschland berühmt gemacht.

Anfang des Jahres entschloss man sich, wie berichtet, in Bremerhaven, den Nachlass des verstorbenen britischen Komikers zu übernehmen und in der Seestadt eine besondere Erinnerungsstätte zu schaffen. Das löste eine Welle der Begeisterung aus. Die ist inzwischen etwas abgeebbt, denn die Planungen sind seitdem nicht so richtig vorangekommen.

Dabei gab es seitens der Kulturbehörde schon recht konkrete Vorstellungen. Man wollte Frintons Nachlass einschließlich Tigerfell in einem Haus an der Alten Bürger ausstellen. Doch davon ist man inzwischen dem Vernehmen nach wieder abgerückt. An der Alten Bürger ist es zu klein. Angeblich brauche man mehr Platz für eine Erinnerungsstätte dieses Ausmaßes.

Gezeigt werden sollen nicht nur viele Einzelstücke, die dem berühmten Schauspieler einmal gehört haben, auch ein Restaurant muss her, in dem das Dinner-For-One-Menü auf den Tisch kommt – inklusive der Mulligatawny-Soup, versteht sich. Schließlich soll Miss Sophie auch posthum noch zufriedengestellt werden.

Wann aus dem Vorvertrag mit den Nachkommen Frintons konkrete Schritte werden, vermag im Stadthaus gegenwärtig niemand so recht zu sagen. Kulturamtsleiterin Dorothee Starke, die die Frinton-Pläne seinerzeit mit anschob, sagte, einen festen Zeitplan gebe es nicht.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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