Bremerhaven Permanente Lücken bei der Postzustellung, geschlossene Filialen und lange Schlangen vor den noch geöffneten Schaltern, die zeitweilig bis auf die Straße reichen – das muten die Post und die Postbank auch ihren Kunden in Bremerhaven zu. Deswegen hat der Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordnete Jan Timke (Bürger in Wut) den Vorstand der Deutschen Postbank AG in einem Brief aufgefordert, die Personalausstattung in den Postbank-Filialen der Seestadt zu verbessern.

Lange Warteschlangen und überlastete Mitarbeiter, glaubt Timke, seien Ausdruck einer strukturellen Unterversorgung der Postbank-Dienstleistungen am Standort Bremerhaven. Diesen Zustand hält der Abgeordnete nach eigenen Angaben für inakzeptabel.

In seinem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden Frank Strauß bemängelt Timke unter anderem die chronische Unterbesetzung der Filiale an der Friedrich-Ebert-Straße und die überraschende Schließung der Postagentur an der Hafenstraße im vergangenen März. „Die Folge sind lange Wartezeiten für Verbraucher, die Briefe und Pakete einliefern oder ihre Bankgeschäfte bei der Postbank erledigen wollen“, moniert Timke.

Wegen dieser Mängel hatte sich Timke bereits 2012 an die Geschäftsleitung der Postbank gewandt – ohne Erfolg.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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