Feuerteufel von Cloppenburg gefasst?
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Festnahmen Nach Brandstiftungen
Feuerteufel von Cloppenburg gefasst?

Bremerhaven Bei den Vorbereitungen für die Sanierung des 100 Jahre alten Frachtseglers „Seute Deern“ arbeiten das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven und die Hochschule derzeit eng zusammen. Studierende der Maritimen Technologien (MAR) erforschen mit einem ferngesteuerten Unterwasserroboter gerade den Zustand der im Alten Hafen liegenden Bark. Die Bilder, die Tauchroboter „Sunny“ aus den Tiefen des Hafenbeckens nach oben schickt, sind zwar recht verschwommen, bieten den Experten aber wichtige Details.

„Die Kiellinie des Schiffs ist deutlich zu sehen. Sie scheint in einem für das Alter des Seglers noch ganz passablen Zustand zu sein. Dennoch dringt mehr Wasser ein, als uns recht sein kann. Und dagegen müssen wir etwas tun“, erklärte bei einem Ortstermin an Bord Dr. Lars Kröger, beim DSM zuständig für die Sanierung der „Seute Deern“.

Die Experten planen nun, von Tauchern so genannte Segel unter den Rumpf des früheren Großseglers zu bringen und damit den Wassereintritt zu mildern. „Rein technisch müsste das funktionieren, denn das Schiff hat noch ungefähr 80 Zentimeter Wasser unter dem Kiel. Viele Bremerhavener vermuteten, dass die Barg längst im Schlick festsitzen würde. Doch das ist nicht der Fall“, so Kröger.

Welche Erkenntnisse Tauchroboter „Sunny“ noch zutage fördert, sollen weitere Unterwasserfahrten mit dem Spezialgerät zeigen. Gesteuert wird es von Hochschulstudenten, die ihren „Kommandostand“ unter Deck aufgebaut haben. Kimberly Henschke lenkt „Sunny“ über einen Game Controller bereits recht sicher durch das eher trübe Wasser des Hafenbeckens. Die Kameras erfassen manchmal Fische, zeigen aber auch einen dichten Bewuchs am Rumpf.

Saniert werden soll die „Seute Deern“ später in einem eigens dafür zu errichtenden Trockendock.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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