Bremerhaven In dem Gerangel um eine Nachfolgelösung für die zum Abwracken vorbereitete „Seute Deern“ hat sich auch die Bremerhavener FDP zu Wort gemeldet. Deren Kreisvorsitzender ist Bernd Schomaker. „Bei künftigen Entscheidungen rund um das historische Schiff und den Museumshafen mit seiner touristischen Funktion muss die Stadt endlich eine zentrale Rolle spielen.“

In diesem Zusammenhang erwartet der FDP-Chef auch eine zügige Klärung offener Finanzfragen. Zwar stellt der Bund rund 46 Millionen Euro zur Verfügung. Doch wer die jährlich anfallenden, hohen Folgekosten tragen muss, blieb bislang unbeantwortet.

Schomaker rät der Stadt, zu prüfen, ob Wartungsverträge abgeschlossen und mitfinanziert werden könnten, um frühzeitig Folgekosten zu minimieren. Unklar, so der FDP-Politiker, sei ferner, ob der Nachbau im Wasser oder an Land liegen und ob das Schiff aus Holz, Stahl oder anderen Materialien bestehen werde.

Bei der Entwicklung des Schiffes und der Ausgestaltung des Areals rund um den Museumshafens wünscht sich die FDP von der Stadt mehr Engagement als bisher. „Sie sollte mehr Verantwortung übernehmen“, so Schomaker. Das Seute-Deern-Desaster dürfe sich nicht wiederholen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.