Bremerhaven Hamburg und Bremerhaven gelten in Norddeutschland als die größten Drehscheiben für illegale Drogen aller Art. Polizei und Zoll finden – meist in Seecontainern versteckt – schon seit Jahren vor allem große Mengen Kokain.

Jetzt gelang der Bremerhavener Polizei ein weiterer Schlag gegen den organisierten Handel mit Drogen. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bremen/Bremerhaven durchsuchten die Fahnder in beiden Städten 15 Gebäude. Dabei fielen ihnen mehrere Kilo Cannabis, viel Heroin, Verkaufsportionen mit Kokain und Ecstasy sowie Waffen und Bargeld in die Hände.

Die Ermittlungen in diesem Fall zogen sich nach Angaben der Polizei über mehrere Monate hin. Einige der durchsuchten Wohnungen dienten bei den Straftaten wohl lediglich als Drogenverstecke.

Wie die Polizei weiter bekanntgab, waren an der Verteilung der Betäubungsmittel insgesamt zehn Tatverdächtige im Alter von 24 bis 55 Jahren beteiligt. „Zwei der Haupttäter wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er erließ Haftbefehle“, sagte in Bremerhaven ein Polizeisprecher.

Oft lösen solche polizeilichen Ermittlungserfolge weitere Nachforschungen aus – auch in dieser Sache.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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