Bremerhaven Bei der gezielt herbeigeführten Explosion eines Riesenböllers ist im Bremerhavener Stadtteil Grünhöfe am Sonntagnachmittag ein zehnjähriger Junge verletzt worden. Das teilte die Polizei am Montag mit. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zündete ein 26-jähriger Anwohner den selbstgebastelten Sprengkörper zwischen Wohnblocks. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Kind in etwa 30 Metern Entfernung. Wegen erheblicher Schmerzen im Ohr lief der Junge zu seinen Eltern. Vorsorglich fuhr der Vater mit seinem Sohn in ein Krankenhaus.

Gegenüber der Polizei erklärte der 26-Jährige, er habe sich die Anleitung zum Bau eines Riesenböllers im Internet angesehen. Angeblich aus reiner Neugierde stellte der Mann mit Schwarzpulver aus alten Silvesterknallern, einem Pappkern aus einer Teppichrolle, einem Plastikrohr und viel Gewebeband den nach Ansicht der Polizei äußerst gefährlichen Sprengkörper her.

Laut Polizei wird sich der 26-Jährige wegen Körperverletzung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion strafrechtlich verantworten müssen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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