Bremerhaven Seit dem frühen Dienstagmorgen haben die Behörden in Norddeutschland einen Schlag gegen die Schwarzarbeit im Gerüstbaugewerbe geführt. Die Leitung hatte dabei das Hauptzollamt Bremen. Es führt im Auftrag der Bremer Staatsanwaltschaft umfangreiche Ermittlungen gegen fünf Beschuldigte aus Bremerhaven wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelten. So umschreibt das Behördendeutsch den Begriff „Schwarzarbeit“.

An den Fahndungs- und Durchsuchungsmaßnahmen beteiligt waren 160 Kräfte der Hauptzollämter Bremen, Oldenburg, Hamburg, Kiel und Hannover. Sie wurden bei der Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen von Spezialkräften sowie Beamten der Polizei Bremen unterstützt.

Ein Sprecher des Hauptzollamtes Bremen erklärte am Dienstag, es seien Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 13 Objekten in Bremerhaven, Bremen und Hamburg sowie in Cloppenburg und in Geestland vollstreckt worden. Der Schwerpunkt der Maßnahmen habe allerdings das Bremerhavener Stadtgebiet betroffen. Nicht eingebunden in die Aktion war die Ortspolizeibehörde Bremerhaven.

Der Zoll führt Ermittlungen im Bereich der Schwarzarbeit immer wieder in ganz unterschiedlichen Branchen und kann sehr gute Erfolge vorweisen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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