Bremerhaven Für den Erhalt des Bremerhavener Wahrzeichens „Seute Deern“ will der Bund 46 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Diese überraschende Nachricht erreichte die Seestadt am Donnerstagabend aus Berlin. Nun gibt es neue Hoffnung, die Bark doch noch zu retten.

Im Oktober hieß es aus Bremerhaven noch, dass das Museumsschiff nicht mehr zu retten sei. Nach dem Willen des Stiftungsrats des Deutschen Schifffahrtsmuseums sollte es abgewrackt werden. Die Hafengesellschaft bremenports werde beauftragt, ein Konzept für den Rückbau zu erstellen, hatte ein Museumssprecher damals nach einer Sondersitzung des Aufsichtsgremiums gesagt. Ein Gutachten hatte dem Schiff zuvor einen „konstruktiven Totalschaden“ bescheinigt, nachdem es Ende August auf den Grund des Museumshafens gesunken war.

Der SPD-Abgeordnete Uwe Schmidt schreibt nun aber von einer „Rettung in letzter Sekunde“. Das Konzept von bremenports müsse nun die Sicherung der zu erhaltenden Teile der Holzmastbark in den Vordergrund stellen. Die einzelnen Schiffsbestandteile gelte es Stück für Stück, alt gegen neu zu ersetzen.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zahlt aber nicht nur für die „Seute Deern“, zusätzliche 1,1 Millionen Euro stellt er für die Sanierung des Feuerschiffs „Elbe III“ zur Verfügung.

Alle Informationen über die aufreibenden letzten Monate der „Seute Deern“ finden Sie in unserem Online-Spezial.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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