Bremerhaven Das war Schwerstarbeit im wahrsten Sinne des Wortes: Die defekte und nicht mehr zu reparierende Drehbrücke an der Nordschleuse ist erfolgreich demontiert worden. Damit verschwindet eine der ältesten deutschen Eisenbahnbrücken aus dem Bremerhavener Straßenbild. Wie berichtet, war der über 90 Jahre alte Stahlkoloss am Gründonnerstag beim Öffnen auseinandergebrochen.

„Athlet“ assistiert

Um das größte Brückenteil transportieren zu können, waren einmal mehr die Spezialisten der Hafengesellschaft Bremenports gefragt. Sie befestigten unter dem Brückenkörper einen Schwerlasttransporter, der auch ganze Schiffe bewegen könnte. Auf Rollen ging es auf den 95 m langen BVT-Schwimmponton „Innovation 1“. Flankiert vom Schwimmkran „Athlet“, mehreren Schleppern und dem Bremenports-Arbeitsschiff „Möwe“ ging es dann durch den Kaiserhafen 3 rüber zur ABC-Halbinsel. Dort rollte die Brücke praktisch wieder an Land. Ob sie dort zerlegt oder an einen anderen Platz verholt werden muss, ist noch nicht entschieden.

Schilling beeindruckt

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Bremens Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling (SPD) zeigte sich nach dem Transport der Brücke beeindruckt davon, mit welcher Professionalität, Präzision und Ruhe zusammengearbeitet worden sei. Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe fand ebenfalls nur lobende Worte für „seine Mannschaft“.

Auch bei schneller Planung, erklärte Howe, werde es Jahre dauern, bis eine neue Brücke gebaut sei. Daher beabsichtige man, die Anbindung des Straßenverkehrs über eine provisorische Querung zeitnah zu ermöglichen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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