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Bremen „Der frühe Vogel fängt den Fisch“, bemerkt Meret Becker als „Sommergast“ des Nordwestradios im „Weserhaus“ (Faulenquartier). Zeitig ist die gebürtige Bremerin aus Berlin angereist – und sorgt von Beginn an für norddeutsches Lokalkolorit.

Schlagfertig und witzig zeigte sich die vielseitige Künstlerin, die sich vor der Kamera, auf Theater- und Musikbühnen wohlfühlt. Moderator Otmar Willi Weber entlockte seinem Gast das eine oder andere humorige Detail zu Lampenfieber, Hollywood und Traumrollen.

An diesem Montag ist die Premiere ihres neuen Kinofilms „Lügen und andere Wahrheiten“, der offizielle Kinostart folgt am Donnerstag. In der Rolle einer jungen Zahnärztin gerät sie kurz vor ihrer Trauung ins Zweifeln und die im Bremer Dom geplante Hochzeit steht infrage.

In wenigen Wochen beginnen zudem die Dreharbeiten zu den neuen Berliner „Tatort“-Folgen, in denen Meret Becker als Nina Rubin neben Mark Waschke als Robert Karow auf Verbrecherjagd geht.

Meret Becker stammt aus einer Schauspielerfamilie. Sie ist die Tochter von Monika Hansen und Rolf Becker. Aufgewachsen ist sie mit Stiefvater Otto Sander. Der Schauspieler Ben Becker ist ihr Bruder, Jonny Buchardt ihr Onkel.

Mit 17 verließ Becker die Schule und hatte erste Engagements. Mit „Kleine Haie“ wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Unzählige Rollen folgten, darunter in „Das Leben ist eine Baustelle“, „Kokowääh“, „Die Lehrerin“, „Feuchtgebiete“, „Tatort“ und immer wieder im Theater oder Varieté.

„Wirklich ich selbst kann ich auf der Bühne aber nur sein, wenn ich Musik mache“, erzählte sie dem Publikum. Während eines Konzerts genießt sie es, mit dem Publikum zusammen die eigenen Klänge zu hören. Einige Kostproben von Beckers bald erscheinender CD „Deins und done“ („Deins und erledigt“) gab es beim „Sommergast“-Plausch. Unkonventionell und fantasievoll ist Beckers Musik. Dennoch wirkt sie gelassen, mit einem schönen, oft zarten Gesang. Die Ideen zu Stücken wie „Donkey-Song“, „Eternity“ und „Snowflakes for Breakfast“ ergeben sich aus oft ganz zufälligen Situationen in ihrem Leben, erzählte Meret Becker.

Auch die „Singende Säge“ aus „Kleine Haie“ kam aus Beckers Ideenkiste. Sie hatte das Drehbuch frei interpretiert, die Säge eingefügt und schnell erlernt, darauf zu spielen. Heute gehört die Säge ihr und trägt den Namen „Frederik“. Beckers Mutter hatte nach den Dreharbeiten dafür gesorgt, dass das Instrument auf dem Geburtstagstisch ihrer Tochter landete.

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