BREMEN /BREMERHAVEN BREMEN/BREMERHAVEN/KUZ/LNI - „Ostkurve“ – das ist in Bremen ein Begriff. Während der Fußball-Weltmeisterschaft soll „Südkurve“ es auch werden. Das nämlich ist der Name eines Stadions, das vom 9. Juni bis 9. Juli vor dem Übersee-Museum stehen wird.

Das Stadion auf Zeit bietet 2850 Menschen Platz – und einer großen Leinwand, auf der 56 WM-Spiele gezeigt werden. Sitzplätze auf der Tribüne, Stehplätze davor. Die Fankurve ähnelt einem richtigen Stadion – und Stadionatmosphäre soll bei der Übertragung auch entstehen. Betreiber ist die Firma „Südkurve Deutschland“, die ähnliche Stadien in 13 weiteren Städten anbietet.

In Bremen hat sie einen fachkundigen lokalen Partner gefunden – den früheren Werder-Profi und Nationalspieler Max Lorenz. Sportsenator Thomas Röwekamp (CDU) freute sich gestern, dass nun auch in Bremen WM-Fußball als Gemeinschaftserlebnis unter freiem Himmel angeboten wird – und die Stadt dabei nicht selbst ins (wirtschaftliche) Risiko geht: „Bremen muss nichts hinzuzahlen.“

Die Stadt stellt nur den Platz zur Verfügung – mietfrei. Geöffnet ist die„Südkurve“ täglich von 11 bis 22 Uhr. Neben den Übertragungen gibt es ein Rahmenprogramm.

Eintrittskarten gibt es in verschiedenen Kategorien. Stehplätze kosten zwischen 3,30 und 7,30 Euro, Sitzplätze zwischen 11 und 23 Euro. Sitzplätze in „VIP“-Kategorien sind für 54,50 bis 136,90 Euro zu haben.

Während die Fußballfans in Bremen Eintrittsgeld zahlen müssen, können sie die WM in Bremerhaven umsonst verfolgen. In einigen Kommunen des Bremer Umlands soll es nach den am Montag vorgestellten Konzepten nur tageweise einen kostenlosen Blick auf eine mobile Fußball-Leinwand geben.

In Bremerhaven übernimmt die Stadt rund 100 000 Euro Kosten. Einen von Sport-Dezernent Wilhelm Behrens nicht bezifferten Anteil übernimmt ein Sponsor aus der Unterhaltungselektronik. Er beschaffe auch den 20 Quadratmeter großen Bildschirm. Für die Tagesangebote in den Kommunen will ein zweiter privater Veranstalter die Kosten für das mobile Bildschirmangebot teilweise von den Gemeinden finanzieren lassen. Für die übrigen Kosten stehe ein globaler Limonadenproduzent gerade.

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