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Bremen „Schicker Pullover“, sagt eine junge Frau. Ihr Freund nickt. Der Strahlemann, der den Pullover trägt, hört das nicht. Er macht seinen Job. Claudio Pizarro hat immer ein Lachen auf dem Gesicht. Er ist ein Sympathieträger – auch in schlechten Zeiten für den SV Werder Bremen.

Pizarro, mittlerweile 38 Jahre alt und just wieder fit, steht in der Lloyd-Passage mitten im Medienrummel. Der Peruaner plaudert mit Journalisten. Er winkt in die Menge, und lächelt in Smartphones und Kameras. Und enthüllt seine in Bronze gegossenen Handabdrücke, die in der „Mall of Fame“ in der Lloyd-Passage sozusagen im Boden versenkt werden.

Der einst ruhmreiche SV Werder hat die letzten Spiele verloren. „Wir gewinnen“, sagt Pizarro und meint das anstehende Derby gegen den Hamburger SV am Samstag. Die Schaulustigen freut’s. „Claudio ist ein Optimist“, sagt einer. „Die Botschaft hör’ ich, mir fehlt aber der Glaube“, kontert ein Dauerkartenbesitzer.

In diesen Minuten geht es aber nicht um Tore und Füße, sondern um Pizarros Hände. In der Lloyd-Passage herrscht dichtes Gedränge. Die Laufwege sind zugestellt. „Die sind doch bescheuert. Das ist doch nicht normal hier“, knurrt ein Mann.

Zurück in die „Mall of Fame“: Pizarro ist der 22. Promi, dessen Handabdrücke hier verewigt werden. Eine illustre Schar ist es, Ailton zählt dazu, genau so wie Diego und der Meistertrainer Thomas Schaaf, Uwe Seeler, Rudi Carrell, James Last oder Karlheinz Böhm. Und ganz nebenbei hat Pizarro auch den Weihnachtsmarkt in der Lloyd-Passage eröffnet.

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