Bremen Die Galerie im Park auf dem Gelände des Klinikums Ost (Züricher Straße 40) zeigt eine neue Ausstellung. „Phantastische Welten – Vom Surrealismus zum Symbolismus“ ist bis zum 3. November zu sehen. Ausgestellt werden Bilder der „Phantastischen Malerei“ aus drei Generationen. Sie erzählen von der Macht des Traumes.

Es war 1924, als André Breton, der Begründer des Surrealismus, die Allmacht des Traumes und des Unterbewussten als wegweisend für die Kunst beschwor. „Viele Künstler bestärkte sein Surrealistisches Manifest in der Darstellung irrealer Bildwelten – bis heute“, sagt Achim Tischer, Leiter der „Kultur-Ambulanz“, der die Ausstellung organisiert hat. Die Schau zeigt 62 dieser Arbeiten von neun Künstlern aus der Sammlung des Aachener Mediziners und Kunsthistorikers Axel Hinrich Murken. Die Bilder stammen den Angaben zufolge aus drei Malergenerationen und haben stilistisch sehr unterschiedliche Ausprägungen. Unter anderem sind Arbeiten von Edgar Ende (1901-1965), dem Vater des weltbekannten Schriftstellers Michael Ende, Karl Heidelbach, Edward Brancolini und Christine Weber ausgestellt.

Das Rahmenprogramm greift einzelne Aspekte der Ausstellung auf und vertieft diese. So gibt es beispielsweise am 28. August um 19 Uhr einen Vortrag über Fantasie und Psychose . Unter dem Titel „Wie gesund ist krank?“ referiert Thomas Bock, Professor für Klinische und Sozialpsychiatrie von der Universitätsklinik Eppendorf, über die Bedeutung der Fantasietätigkeit bei einer Psychose.

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