Bremen Für Fachleute ist es ein „Meilenstein“: Das Land Bremen hat seine Geo- und Liegenschaftschaftsdaten auf das bundesweit einheitliche System Alkis (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem) umgestellt. Am Freitag ist das System gestartet. Erstmalig ist es mit Alkis möglich, die Geobasisdaten der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven in ein einheitlichen Landessystem zusammenzufassen. Rund sieben Millionen Objekte – Flurstücke, Gebäude, Nutzungsarten und Eigentümerinformationen – wurden aus verschiedenen „Datentöpfen“ in Alkis zusammengeführt. „Hieraus ergeben sich nicht nur wesentliche Erleichterungen für die Nutzer, sondern dieses System ist ein wesentlicher Beitrag für den Aufbau einer europaweit einheitlichen Geodateninfrastruktur“, sagte Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther auf der Einführungsveranstaltung in der Arbeitnehmerkammer.

Durch die Aufgabe lokaler Einzellösungen lassen sich Synergien nutzen und IT-Strukturen optimieren – und demzufolge lässt sich Geld sparen.

Die Wichtigkeit der Aktualität von Geobasisdaten unterstrich Stadtbaurätin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer aus Bremerhaven: „Bei der Frage, wie verdichtet das Stadtgebiet an welchen Stellen ist und ob es noch Potenziale für eine Nachverdichtung gibt, können die Katasterdaten in Kombination mit anderen Geofachdaten wertvolle Erkenntnisse liefern.“ Die neue Lösung wurde innerhalb von drei Jahren eingeführt.

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