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Nach einer schweren Verletzung in der Fernsehshow „Spiel für Dein Land“ mit einem Schulterbruch als Folge, litt Peter Kraus auch unter seelischen Störungen. Jetzt tritt er in der Bremer Glocke mit seinem neuen Album auf.

Frage: Guten Tag, Herr Kraus. Ist Ihre Schulter wieder in Ordnung?

Peter Kraus: Das entwickelt sich ganz gut. In zwei Monaten wird es richtig gut sein. Mit Hilfe der Therapien wird das schon wieder.

Frage: Hat die Verletzung Ihre aktuellen Studioarbeiten und die Tour-Vorbereitungen beeinflusst?

Peter Kraus: Das ist die beste Platte meines Lebens geworden. Ich bin froh, dass ich die Aufnahmen durchgezogen habe. Ich stand unter Schmerzen und musste natürlich auch Medikamente nehmen. Es war so befreiend zu singen. Ich habe einfach aus dem Herzen alles herausgesungen. Das war Gefühl von vorne bis hinten. Mir sind teilweise echt die Tränen herausgelaufen, etwa bei dem Friedenslied „Sag‘ mir, wo die Blumen sind“. Das zeigt, jedes Dilemma hat auch einen Vorteil.

Frage: Sie hatten ja schon vor einigen Jahren Abschied von den Großkonzerten genommen. Jetzt kommt aber doch noch eine Tour mit Material der 50er und 60er Jahre. Was hat Sie dazu bewogen?

Peter Kraus: Wir wollten erst Einzelkonzerte geben. Das wäre aber viel Reiserei und Proberei gewesen. Da haben wir uns entschlossen, eine kleine Tour zu machen und in ausgewählten Konzerthäusern aufzutreten. Ich wollte einmal mit den Songs meiner Vorbilder auftreten. Die habe ich damals in der Badewanne gesungen. Das waren zum Beispiel Songs von Bill Ramsey oder Cliff Richard. Ein Programm mit den Kult-Hits der 50er und 60er ist auch ein Wunsch meiner Fans. Der wurde oft an mich herangetragen.

Frage: Auf welche Songs von Ihnen kann sich das Publikum freuen?

Peter Kraus: Neben den Songs, die ich damals schon sehr mochte, singe ich Songs, von denen es seit den 50ern keine neue Version gegeben hat, wie „Straße des Vergessens“, „Havanna Love“ oder „Wunderbar wie Du“. Dazu kommen die bekannten Rock’n’Roll-Songs von damals. Wir hören mit einem großen Medley auf. Darin sind Songs wie „Satisfaction“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ oder „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“. Das hören die jungen Leute in Österreich heute in den Lokalen. Auch im Radio laufen die Songs. Dort gibt es nicht so sehr diese Format-Radios. Die Sender hauen alles aus den verschiedenen Jahrzehnten zusammen.

Frage: Aber das werden schon neue Versionen?

Peter Kraus: Das ist rhythmisch alles anders. Auch die Aufnahmen klingen anders als damals. Das ist gar nicht zu vermeiden. Man darf aber nur so modernisieren, dass es nicht erschreckt. Die neuen Versionen sind etwas jazzig angehaucht, mit Hammond- Orgel und auch mit Mandoline. Es kommen auch tolle Mundharmonika-Solos vor. Ich möchte auch den Zeitgeist der 50er auf die Bühne bringen.

Frage: Was machen Sie nach der Tournee? Wie geht es mit Ihrer Musik weiter?

Peter Kraus: Ich will wieder Freizeit nachholen, vor allem viel körperliche Bewegung haben. Ich will laufen, segeln und Wasserski fahren. Im Moment leide ich noch sehr unter der Bewegungseinschränkung. Dann sehen wir weiter.

Peter Kraus tritt am Montag, 19. März, ab 19.30 Uhr in der Glocke auf.

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