Bremen Rote Lippen soll man küssen! Das wusste nicht nur Cliff Richard, das weiß auch der Bremer Clown Penny Penski, der sich seit langer Zeit schon unter anderem als Klinikclown engagiert. Am Freitag trat er mit seiner Kollegin Deborah von Teubern auf dem Marktplatz in Bremen auf – beim Fachtag zum Thema Demenz. Dort präsentierten sich Einrichtungen und Verbände, Beratungsstellen und Stadtteilinitiativen. Und eben die Bremer Klinikclowns.

Wie ist er, der Kontakt zu den Menschen, die an Demenz erkrankt sind? „Sehr direkt, sehr sofort“, sagt Penski. „Die nehmen uns so, wie wir sind. Es ist eine kurze, spontane Begegnung.“ Besonderen Erfolg haben die Klinikclowns, wenn sie alte deutsche Schlager spielen, wie „Rote Lippen soll man küssen“.

Nicht allein um Musik und Lachen ging es am Freitag auf dem Marktplatz und bei Vorträgen in der Stadtwaage, sondern noch um einiges mehr. Die Bremer Demenz-Beratungsstelle informierte darüber, was zu tun ist, wenn ein Angehöriger an Demenz erkrankt. Angehörigengruppen, die sich regelmäßig treffen, und Projekte wie die „Demenzpaten“, die über Demenz und Hilfsangebote informieren, wurden vorgestellt. Auch ein neues Nachschlagewerk wurde präsentiert.

Und es gibt viele Forderungen, die am Freitag ebenfalls Thema waren: die Pflege personell besser ausstatten, mehr niedrigschwellige Hilfsangebote und eine größere Würdigung der Leistungen sind nur einige davon. Auf dem siebten Bremer Demenz-Fachtag wurde auch eine Petition mit Vorschlägen zu Verbesserungen für den Umgang mit Demenzkranken präsentiert.


Mehr Infos unter   www.diks-bremen.de 
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