BREMEN BREMEN/KUZ - Unten, auf dem Weihnachtsmarkt, grölten gestern Nachmittag die HSV-Fans, die auf dem Weg ins Weserstadion waren. In der Oberen Rathaushalle wurde zeitgleich das „Miteinander“ besungen – und zwar vom Deutsch-Polnischen Chor. Anlass des Auftritts: Die Feierstunde zum 30. Geburtstag der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen. Unter den Gästen: Jan Granat, Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg. Außerdem erschienen Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD), Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) und dessen Vorgänger Henning Scherf (SPD). Und CDU-Fraktionschef Hartmut Perschau, der 1942 in Danzig geboren wurde.

Es begann zu Zeiten des Kalten Krieges – und zu Zeiten der Entspannungspolitik. Im April 1976 – in der Amtszeit von Bürgermeister Hans Koschnick (SPD) also, der gestern auch dabei war – unterzeichneten die Freie Hansestadt Bremen und die alte Hansestadt Danzig eine Rahmenvereinbarung. Diese Städtepartnerschaft zwischen West und Ost war damals eine große Besonderheit. Sie war auch ein Signal für den Willen zur Verständigung. Zur „Überwindung historischer Gegensätze“ beizutragen – das wird noch heute auf der Internetseite der Gesellschaft feierlich als Ziel genannt.

Mehr Infos unter www.deutsch-polnische-gesellschaft.org polskadomena.de/hamb_start_de.htm

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.