Bremen Die Bremer Schaffermahlzeit ist mit einer einschneidenden Änderung in ihre 471. Ausgabe gegangen. Am Freitag waren erstmals Frauen als reguläre Teilnehmer und nicht mehr als Ausnahme dabei. Ehrengast des fünfstündigen Essens im Rathaus war Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die sich zuvor in das goldene Buch der Stadt eintrug und zu einem Gespräch mit Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) traf. Außerdem waren die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sowie mehrere Unternehmerinnen und Kapitäninnen dabei.

Vor Beginn der Veranstaltung kündigte von der Leyen an, sie werde in ihrer Rede ernste Themen ansprechen. Und so ging sie später auf die Frage ein, „wie wir eigentlich unsere Gesellschaft widerstandsfähig machen können für Bedrohungen?“ Seien es die Anschläge von Paris oder das barbarische Vorgehen der Terrorgruppe Islamischer Staat. Weiterhin sprach sie darüber, „was die Entwicklungen in der Russland-Ukraine-Krise für unsere Gesellschaft bedeuten und wie wir antworten können, angemessen, defensiv, aber auch mit innerer Stärke“.

Bis zum Abend aßen die rund 300 Teilnehmer des Schaffermahls nach strengem Reglement fünf Stunden lang traditionelle Seefahrtsspeisen und hörten zwölf Reden zu festgelegten Themen. Nach dem Ende der eigentlichen Schaffermahlzeit stand traditionsgemäß eine gemeinsame Feier mit den Frauen und Männern auf dem Programm.

Ein wichtiger Zweck der Veranstaltung ist das Sammeln von Spenden für die Stiftung Haus Seefahrt, die Seeleute und ihre Familien unterstützt. Drei regelmäßig wechselnde kaufmännische Mitglieder der 1545 gegründeten Stiftung, die Schaffer, organisieren und bezahlen das Essen.

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