Bremen Der Bremer Senat hat erneut seinen mit 10 000 Euro dotierten Solidaritätspreis ausgeschrieben. Diesmal werden insbesondere Initiativen oder Personen ausgezeichnet, die sich für die Rechte von Minderheiten und für Flüchtlinge einsetzen, teilte der Senat mit.

Es gehe um Beispiele, in denen es gelungen sei, Probleme friedlich zu lösen, Akzeptanz zu schaffen, zu versöhnen und so ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. Engagierte gerieten dabei oft selbst ins Visier der Konfliktparteien und setzten sich einer Gefahr aus, heißt es vonseiten des Senats. Daher sei die Auszeichnung auch mit der Hoffnung verbunden, dass die so geschaffene Öffentlichkeit einen Beitrag zum Schutz der Helfer und Preisträger leiste.

Der 14. Bremer Solidaritätspreis soll im kommenden Jahr übergeben werden. Der Preis wird seit 1988 alle zwei Jahre vom Bremer Senat verliehen. Mit ihm würdigt das Bundesland Personen und Gruppen, die sich gegen Kolonialismus und Rassismus und für die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen engagieren. Erste Preisträger waren Winnie und Nelson Mandela. Vergangenes Jahr ging die Auszeichnung an die Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar, die auch als „Gandhi der Westsahara“ bezeichnet wird.

Die Auszeichnung besteht aus einem Preisgeld und einer Skulptur des Bremer Künstlers Bernd Altenstein. Die Plastik greift das Motiv der Bremer Stadtmusikanten als Symbol für die Stärke solidarischen Handelns auf. Ursprünglich war der Preis mit 5000 Euro dotiert. 2011 erhöhte eine private Stiftung die Summe auf das Doppelte.

Vorschläge für mögliche Preisträger können bis zum 31. Juli ans Kuratorium Bremer Solidaritätspreis, Mailadresse silke.goethe@lafez.bremen.de, gesendet werden.

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