[SPITZMARKE]BREMEN BREMEN/DPA - In der letzten Sitzung der Bremischen Bürgerschaft vor der Wahl am 13. Mai haben SPD und CDU gestern ihre gegensätzlichen Positionen zum Thema Mindestlohn debattiert. In der Aktuellen Stunde kritisierte Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) den Koalitionspartner CDU, der „den Ladenhüter Kombilohn“ präsentiert habe. „Wir haben in dieser Frage die CDU nicht als Bündnispartner an der Seite. Ich werde mir andere Partner suchen, die Wähler und Wählerinnen.“

Böhrnsen fordert die Einführung eines Mindestlohnes von 7,50 Euro und will eine Bundesratsinitiative initiieren. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hartmut Perschau betonte, seine Partei wolle auch ein Mindesteinkommen von 7,50 Euro die Stunde, aber „einzig die Arbeitgeber zu belasten, lehnen wir ab“. Außerdem werde das Thema Mindestlohn in Berlin diskutiert und müsse dort gelöst werden. Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) sagte, in den Bereichen, in denen sich 7,50 Euro nicht erwirtschaften ließen, müsse der Staat „Arbeit finanzieren“.

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