Bremen „Bremen feiert seinen maritimen Charakter“ – das ist das Motto. Und es zum nunmehr zehnten Mal das Motto. Wo? Bei der „Maritimen Woche“. Seinen maritimen Charakter feiert Bremen in diesem Jahr von Sonnabend, 15. September, bis Sonntag, 23. September in der Innenstadt und an der Schlachte.

Lesungen und Vorträge stehen ebenso auf dem Programm wie „Entdeckertouren“ in den Neustädter Hafen, zum Thema „Container“ und zur Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Los geht‘s aber – wie es sich gehört – mit Shanty-Klängen. Und zwar am Sonnabend, 15. September, in der Lloyd-Passage. Gesungen wird in der Zeit von 11 bis 17 Uhr. Gleich zum Auftakt hat der „Shanty-Chor Bremen-Mahndorf“ seinen Auftritt. Es folgen der „Schulschiff-Deutschland-Chor“, der „Shanty-Chor Grambke“ und der „Shanty-Chor Hoya“.

In der Regel kommen etwa 50 000 Besucher zu den Veranstaltungen der „Maritimen Woche“ – Tendenz steigend. Für Lampionfahrt und Parade liegen 164 Schiffsanmeldungen vor, so viele wie noch nie. Erstmals sperrt das Wasser- und Schifffahrtsamt die Weser für die Lampionfahrt – so groß ist das Spektakel inzwischen. „Alle Liegeplätze sind bereits vergeben“, sagt Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der Einzelhändlervereinigung City-Initiative.

Von Freitag, 21. September, bis Sonntag, 23. September, steigt es, das große „Festwochenende“ der „Maritimen Woche“. Am 21. September öffnet der „Maritime Markt“ an der Schlachte um 14 Uhr, auf der Bühne am Martinianleger gibt‘s ab 15 Uhr Live-Musik („Capstan Shanty-Chor“, „Just a Bear“, „Flying Soul Toasters“). Und um 19.30 Uhr, wenn es dämmert, beginnt auf der Weser die stimmungsvolle Lampionfahrt der Sportboote mit anschließendem Höhenfeuerwerk (21 Uhr).

Die Lampionfahrt ist mittlerweile weit über Bremen hinaus bekannt. Reisegruppen aus Hameln, Köln und Oberhausen hätten sich gemeldet und gefragt, wann es denn wieder so weit ist, sagt Chritiane Weiß, Projektleiterin der „Maritimen Woche“ bei der City-Initiative.

Am Sonnabend, 22. September, öffnet der „Maritime Markt“ an der Schlachte dann um 10 Uhr. Zugleich gibt es allerlei Aktionen für Kinder – und es gibt die „Forschungsmeile“, auf der sich an der Unteren Schlachte (Höhe Bürgermeister-Smidt-Brücke) 28 Bremer und Bremerhavener Forschungsinstitute präsentieren. Hier sollte für jeden etwas dabei sein – das Spektrum reicht vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung bis zum ZMT (Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung).

Ebenfalls am Sonnabend werden am Anleger 2 (Höhe Teerhofbrücke) Wassersportarten präsentiert, bevor um 16 Uhr Amphicars in die Weserfluten gleiten. Und bevor um 17 Uhr die große Parade mit 140 Schiffen beginnt – alles wieder begleitet von einem Musikprogramm auf der Bühne am Martinianleger.

Dort geht es auch am Sonntag, 23. September, rund. Zudem steht um 12 Uhr ein Musik-Gottesdienst auf dem Programm. Auch am Sonntag öffnen der „Maritime Markt“ und die „Forschungsmeile“ (10 bis 18 Uhr). Zudem werden zwischen Wilhelm-Kaisen-Brücke und Teerhofbrücke die Rennen des „Drachenboot-Cups“ ausgetragen (9 bis 17 Uhr).

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