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Bremen Das Bremer Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) ist bei der Entwicklung der 3D-Druck-Technologie ein gefragter Kooperationspartner. Im Rahmen des EFRE-Programms 2014 bis 2020 wird es mit 720 000 Euro gefördert. Eine Hälfte wird aus Landesmitteln, die andere Hälfte von der EU bereitgestellt. Das hat der Haushalts- und Finanzausschuss nun beschlossen.

„3D-Druck bekommt nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Industrie, wie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrtbranche, eine immer größer werdende Bedeutung. Durch den Beschluss wird der Status des IWT als renommiertes Forschungsinstitut und lokales Kompetenzzentrum für Materialwissenschaften weiter gestärkt“, sagte die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Claudia Schilling (SPD).

Weiteres wichtiges Standbein in der Materialforschung ist das Netzwerk Mapex Center for Materials und Processes an der Uni Bremen. Zum Netzwerk gehört auch das IWT. Das Mapex-Konsortium hat nun 2,2 Millionen Euro bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben, um eine Anlage zum dreidimensionalen Laser-Auftragschweißen für die Entwicklung neuer Legierungen und Verbundwerkstoffe aufzubauen.

Laser-Auftragschweißen – auch Laser Metal Deposition (LMD) genannt – ist ein additives, pulverbasiertes Fertigungsverfahren für Metalle. Bei dieser Art von 3D-Druck entstehen große Bauteile und sehr feine Strukturen. Mithilfe von LMD können Strukturen sogar auf bestehende Teile und Flächen aufgebaut werden. Das Schweißverfahren kann zum Herstellen, Beschichten, Reparieren und Modifizieren von 3D-Bauteilen eingesetzt werden. Anwendung findet es unter anderem in der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie zunehmend auch im Automobil- und Maschinenbau.

Die neue LMD-Anlage bietet ganz neue Möglichkeiten: Es können völlig neuartige Legierungen mit bisher unerreichten Eigenschaften entwickelt und hergestellt oder Verbundmaterialien gedruckt werden. Ziel der Bremer Wissenschaftler ist die Nutzung und Evaluation der neuen Möglichkeiten dieser 3D-Drucktechnologie.

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