Bremen Bremen – „Der Einsatz hat sich gelohnt“, sagt die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann. Und spricht von einer „großartigen Nachricht aus Berlin“. Es fließt aus der Haupt- in die Hansestadt – bis zu 31 500 Euro für die Sanierung des Reiterstandbilds von Otto von Bismarck am Dom. Mit Hilfe der Zuwendung vom Bund und Landesmitteln sollen der Sockel des Denkmals ertüchtigt und die Sandsteineinfassung saniert werden, heißt es. Motschmann: „Der Beseitigung von Witterungsschäden und Rekonstruktion der historischen Kupferabdeckung steht nun nichts mehr im Wege.“

Gleich nach dem Tode des Reichskanzlers im Jahr 1898 gab es Pläne, ihn in Bremen mit einem Denkmal als Symbolfigur der nationalen Einheit zu würdigen. Doch die Sache zog sich über einige Jahre hin.

1904 ging der Auftrag an den zu jener Zeit deutschlandweit geschätzten Bildhauer Adolf Ritter von Hildebrandt (1847 bis 1921). Erst 1908 war das Denkmal fertig, 1910 wurde es enthüllt. Der Künstler stellte das Reiterstandbild auf einen sechs Meter hohen Sockel. Wichtigster Geldgeber war einmal mehr der Unternehmer und „Petroleumkönig“ Franz Ernst Schütte (1836 bis 1911).

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