Bremen 29 000 Quadratmeter – das ist den Angaben zufolge rund ein Fünftel der Fläche, auf der das sogenannte Neue Hulsberg-Viertel nach dem Abriss diverser Gebäude auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte entstehen soll. Diese wollen die Grundstücksentwicklungsgesellschaft GEG und die Unternehmen Gebrüder Rausch, Interhomes, Specht und Stefes – die „Vier Quartier“ zu gleichen Teilen gründeten – zu einem Vorzeigeprojekt machen. Unter dem Titel „Ein vielfältiges und nachhaltiges Quartier voller Leben“ sind folgende Ziele für den Bereich zwischen der St.-Jürgen-Straße und der Straße Am Schwarzen Meer mit dem Bauressort vereinbart:

 300 barrierefreie Wohnungen, 30 Prozent davon sind öffentlich gefördert.

 Eine Kita, Betreuungszeiten von 5.30 bis 22 Uhr.

 Ein Lehrschwimmbecken als Ersatz für das „Aquafit“ Bewegungsbad in der heutigen Frauenklinik. Im Erdgeschoss gibt es Gewerbe und Ladeneinheiten.

 200 Stellplätze in drei Tiefgaragen; nach dem üblichen Stellplatzschüssel von 0,4 Stellplätzen pro Wohneinheit ergibt das eine „Reserve“ von 80 Plätzen.

 Der denkmalgeschützte Teil von Haus 8 (zuletzt Augenklinik und Urologie) soll im Erdgeschoss eine „Markthalle“ mit Gastronomie erhalten, in den oberen Geschossen soll ein Hotel mit drei Elementen entstehen: Design-Hotel, Patientenhotel und Kinderhotel. Das geplante Kinderhotel ist eine Entlastung für Eltern, die zum Beispiel durch einen Aufenthalt im Krankenhaus zeitweise nicht in der Lage sind, ihr Kind selbst zu versorgen. Das Patienten-Hotel bietet die Möglichkeit, den Krankenhausaufenthalt in unmittelbarer Nähe der Klinik zu verkürzen.

 Bauweise nach KfW40-Standard und CO2-neutrales Energiekonzept.

 Standort für sechs Carsharing-Autos, Ladestationen, überdachte Fahrradstellplätze, auch für Lastenfahrräder.

„Das ist in der Tat ein wichtiger Schritt“, sagte Bausenatorin Maike Schaefer (Grüne) am Mittwoch zur Vertragsunterzeichnung. Sie lobte die „barrierefreien Wohnungen in zentraler Lage“ und die „umfangreiche Beteiligung der Bürger“.

Das „Quartier im Quartier“ (GEG-Geschäftsführer Florian Kommer) soll Vorreiter sein – mit guter ÖPNV-Anbindung, wenig Autos, „sozialer Durchmischung“, verschiedenen Baustilen, neuen Ideen.

Über den Kaufpreis wollten die Beteiligten nichts sagen, über die Gesamtinvestitionen bis zur Fertigstellung konnten sie es noch nicht. Dem Vernehmen nach liegt der Kaufpreis über dem Verkehrswert der verkauften Fläche in Höhe von 24,5 Millionen Euro. Als Einzugsdatum für die Wohnungen wurde Weihnachten 2025 genannt.

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