Bremen Es ist faszinierend. Die Mentalmagier Thommy Ten und Amélie van Tass schaffen eine mysteriöse Verbindung zwischen zwei Besuchern auf der Bühne: Cordula Beyer (48) und Peter. 600 Besucher der Show „Einfach zauberhaft“ im mittelvollen Metropol-Theater am Richtweg sind dabei Zeugen.

Erst gucken sich beide lange an. Van Tass empfiehlt ihnen, auf die Körperhaltung des jeweils anderen zu achten. Dann sollen beide die linke oder rechte Hand heben. Sie tun das. Die Hände der beiden berühren sich fast. Dann setzen sich Cordula und Peter auf Stühle und kriegen Augenbinden verpasst. Ten widmet sich Beyer und van Tass Peter.

Die Stars berühren die beiden an Armen, Beinen, auf dem Rücken. Haben sie etwas von dem Geist ihrer Besucher aufgesogen? Ten und van Tass gehen aufeinander zu berühren sich an einer Fingerspitze. Ihre Besucher sollen den Arm heben, wenn sie eine Berührung spüren.

Dann bleibt Ten hinter Peter stehen. Cordula sitzt eher etwas abseits auf ihrem Stuhl. Van Tass beginnt wieder, Peter an verschiedenen Stellen zu berühren. Es ist immer wieder zu sehen: Peter hebt seinem Arm bei jeder Berührung – und Cordula reagiert absolut synchron. Magisch.

Wieder an ihrem Platz, hört Cordula erstaunt, dass Ten mehrere Meter weit von ihr entfernt stand. „Das war ganz irre. Ich konnte nichts sehen. Die ersten Berührungen waren echt da und ich habe gedacht, ich werde weiter berührt“, sagt Beyer. Die Bremerin sieht die Show zum zweiten Mal und ist begeistert. Nun hat sie den Zauber der Mentalmagier am eigenen Leib erfahren.

Auch Axel Bunke (51) aus Wasbüttel bei Gifhorn erlebt auf der Bühne ein kleines Wunder. Noch unbemerkt steht eine kleine Tasche da, stets im Blick der Zuschauer. Auf drei Leinwänden ist eine mondäne Londoner Szenerie zu sehen – samt Big Ben. Van Tass sagt: „Axel, schließe Deine Augen und stell‘ Dir vor, Du gehst durch die Straßen von London.“ Axel soll sich auch den Big Ben vorstellen und eine Uhrzeit. Bunke sagt: „Drei Uhr fünfundzwanzig.“ Ein klares Statement.

Ten weist Bunke darauf hin, dass er nicht allein in London gewesen sei, sondern in Begleitung des Mentalmagier-Pärchens. Er holt die Tasche. Packt eine Uhr aus. Die Zeiger stehen auf 3.25 Uhr. Bunke ist baff. „Es werden sich viele Zuschauer die Uhr nach der Show ansehen wollen“, sagt van Tass. Bunke kriegt sie als Geschenk mit. Er mustert die Uhr genau. Es ist alles normal an ihr. Nichts zu finden. Er sei Ingenieur und natürlich kritisch, was magische Phänomene angeht. „Es ist aber auch schön, dass wir nicht alles erklären können“, sagt er.

Ten und van Tass zeigen eine bunte, abwechslungsreiche und kurzweilige Show. Am Ende steht der Saal – begeisterter Applaus.

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