Bremen In Bremen ist die Bienenseuche Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Mehrere Stadtteile sind betroffen, wie das Gesundheitsressort am Donnerstag mitteilte. Die Beamten haben einen Sperrbezirk festgelegt: Bienen, Waben, Wachs, Honig, Futtervorräte und benutzte Geräte dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Gleichzeitig dürfen Bienenvölker und Bienen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden. In dem Gebiet sind der Polizei zufolge rund 150 Imker gemeldet.

Die Amerikanische Faulbrut vernichtet die Bienenbrut. Amtstierärzte und Bienenseuchen-Sachverständige müssen jetzt alle Bienenvölker im Sperrbezirk untersuchen. Ohne erfolgreiche Behandlung müssen die Völker getötet werden. Auf Menschen sei die Bienenseuche nicht übertragbar, auch der Honig könne ohne Bedenken verzehrt werden.

Zum Sperrbezirk gehören die Stadtteile Vahr, Östliche Vorstadt, Neustadt, Mitte, Schwachhausen, Obervieland sowie die Hemelinger Ortsteile Hastedt und Sebaldsbrück.

Ende Mai war die Amerikanische Faulbrut im Landkreis Osnabrück ausgebrochen. Auch dort werden derzeit in einem Sperrbezirk alle Bienenstände überprüft. „Diese Untersuchungen werden einige Monate in Anspruch nehmen“ teilte der Pressesprecher der Kreisverwaltung Osnabrück, Henning Müller-Detert mit.

Vor zwei Jahren war die amerikanische Faulbrut auch in Oldenburg ausgebrochen.

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