Bremen Bei einem Segeltörn im Herbst wurde dem 14-jährigen Philipp Graell Pflug unangenehm kalt. Das brachte ihn zum Grübeln. Er untersuchte die Wirksamkeit von Isoliermaterialien für Zelte. Diese Arbeit brachte den Neuntklässler am Wochenende auf den ersten Platz im Bereich Physik beim Bremer Landeswettbewerb „Jugend forscht“. Insgesamt 13 Sieger aus Bremen haben sich für den 53. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ vom Ende Mai in Darmstadt qualifiziert. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb in diesem Jahr von Airbus. 43 Jugendliche stellten 20 Projekte vor.

Philipp, Schüler der Freien Evangelischen Bekenntnisschule, hält eine Isolierung aus drei Schichten für optimal. Die unterste Schicht ist die traditionelle Rettungsdecke, mit Aluminium beschichtetes Plastik. Darüber kommen Jute und Zeitungen. Das alles werde nicht verklebt, damit die Luftpolster zwischen den Schichten erhalten bleiben. Er baute zwei kleine Zelte, darin: Wärmesensoren. 14 Watt reichten, um ein Zelt mit 8490 Kubikzentimetern Innenraum auf 40 Grad zu bringen. Der Schüler hat das Ergebnis auf ein Zwei-Mann-Zelt hochgerechnet. „Zwei Menschen geben 240 Watt Wärme ab. Das reicht, um das Zelt bei 5,6 Grad draußen auf 18 Grad innen zu bringen“, sagt der Junge.

Alina Stelljes (17), Lina Schultze (16) und Paula Magdalena Kaal (16) vom Gymnasium Horn haben den ersten Platz in Chemie belegt. Im Bereich Technik wurde in diesem Jahr nur ein zweiter Preis vergeben. Er ging an drei Schüler im Abiturjahrgang des Technischen Bildungszentrums Bremen-Mitte: Florian Sommerfeld, Simon Martens und Jonas Tünnermann.


Mehr Infos unter   www.jufo-bremen.de 
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