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Neue Bundesregierung
SPD, Grüne und FDP haben Koalitionsvertrag unterzeichnet – die wichtigsten Vorhaben

Bremen Die Lage ist nicht nur zentral, sie ist auch ausgesprochen gut: wenige Schritte zum Ostertor, wenige Schritte zum Fedelhören, zur eleganten Contrescarpe und zum üppigen Grün der Wallanlagen. So residierte einst die Bundesbank.

Seit Herbst 2015 steht ihre frühere Niederlassung an der Kohlhökerstraße leer. Ein Hamburger Projektentwickler will hier jetzt Wohnungen bauen – ein 60-Millionen-Euro-Projekt, heißt es.

Das Hamburger Immobilienunternehmen Evoreal will den 80er-Bau abreißen. Evo­real ist bundesweit als Projektentwickler aktiv – und auf dem Bundesbank-Areal nun zum ersten Mal in Bremen, sagt Frank Stern, einer der Geschäftsführer. „Das Umfeld ist wunderschön“, schwärmt er von der Lage.

Wie gemacht eben für ein schönes Wohnobjekt. Nachdem die Bundesbank ihr früheres Gebäude öffentlich ausgeschrieben hatte, beschäftigten sich die Hamburger mit dem Bremer Projekt. „Wir haben uns das angeguckt“, so Stern. Einhellige Einschätzung: „Lagemäßig hochspannend.“ Eigentumswohnungen und Sozialwohnungen seien nun geplant, heißt es.

Und es wird auch recht bald losgehen mit den weiteren Vorbereitungen. Ein Architektenwettbewerb soll im Januar 2018 starten, so Stern. Für April erwartet der Geschäftsführer die Ergebnisse. Man arbeite in Abstimmung mit Senatsbaudirektorin Iris Reuther, sagt Stern. Denkbar ist, dass bis zum Jahr 2022 alles fertig ist.

Es dürfte eine Baustelle werden, die so ihre Eigenheiten hat – was an der früheren Nutzung des Areals liegt. Unter dem Bundesbank-Bau liegen eine Tiefgarage und ein Luftschutzbunker.

Denkbar sei es aber, die unterirdischen Flächen zum Parken zu nutzen.

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