BREMEN /WILHELMSHAVEN BREMEN/WILHELMSHAVEN/DPA - Beim Bau des geplanten Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven hofft Bremen auf Fördermittel vom Bund und der EU. Der Hafen sei eine Zukunftsinvestition nicht nur für die Küste, sondern für ganz Deutschland, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Hartmut Perschau am Mittwoch in der Bremischen Bürgerschaft. „Es verstärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit zu den Rheinmündungs-Häfen.“

Wirtschaftssenator Jörg Kastendiek (CDU) forderte zudem die Hamburger auf, wieder ins gemeinsame Boot zu steigen. „Wir haben sie nicht rausgeworfen, und sie sind eingeladen, sich an der Kooperation zu beteiligen.“ Hamburg war vor gut drei Jahren aus dem gemeinsamen Milliarden-Projekt ausgestiegen. An der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft ist Niedersachsen mit 50,1 und Bremen mit 49,9 Prozent beteiligt. Insgesamt müssen die Länder für die Infrastruktur 600 bis 650 Millionen Euro aufwenden. Nach bisheriger Planung übernimmt Niedersachsen rund 510 Millionen Euro. Bremen will 45 Millionen Euro über den bremischen Haushalt und den Rest über Kredite finanzieren.

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