Bremen Das IFH hat die attraktivsten Innenstädte ermittelt. Acht der Teilnehmer-Städte haben mehr als 500 000 Einwohner. Das ist die Vergleichsgruppe, in die Bremen eingeordnet wurde. Die Hansestadt misst sich in der Studie unter anderem mit Düsseldorf, Essen, Hannover und Nürnberg. Hamburg und Berlin haben nicht mitgemacht.

In der Bewertung der Befragten erreichen die Vergleichsstädte eine Durchschnittsnote von 2,3. Bremen kam auf 2,6 – das ist genau der Durchschnittswert aller teilnehmenden Städte. Es wurden 59 000 Innenstadtbesucher befragt – darunter in Bremen im September vorigen Jahres gut 600. 38,3 Prozent davon kamen von außerhalb.

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Die Einzelhändlervereinigung City-Initiative, Karsten Nowak, Einzelhandelsexperte der Handelskammer, Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) stellten die Bremer Ergebnisse der Studie am Dienstag vor. Dass die Vergleichsstädte etwas besser abschneiden als Bremen, das nehme man „als Motivation, sich noch mehr anzustrengen“, sagte Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der Initiative. Durchschnittsnoten bekam Bremens City unter anderem bei den Parkmöglichkeiten. Für wichtiger hält Halves den Punkt „Erreichbarkeit mit dem Auto“. Auch hier gab‘s nur die Note Drei.

Bei der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Rad kam die Innenstadt besser weg. Dienstleistungen können sich ebenfalls über gute Noten freuen. Beim Freizeitangebot gab‘s wieder eine Drei. Eher maue Noten bekam Bremen von den Befragten (im Durchschnitt gut 40 Jahre alt; Frauen in der Mehrheit) für die Punkte „Plätze, Wege, Grünflächen“ und „Sauberkeit der Innenstadt“. Die Sicherheit hingegen wurde gut bewertet. Weitere gute Noten gab‘s im Einzelhandel. Stärker gewünscht werden Angebote in der Unterhaltungselektronik, bei Lebensmitteln und im Bereich Sport, Spiel und Hobby. Mehr Bremer City-Besucher als im Durchschnitt der Vergleichsstädte gaben an, zum Einkaufen in die Innenstadt zu kommen. Ganz anders ist die Lage bei der Gastronomie. Hier sieht Senatsbaudirektorin Reuther einen Ansatzpunkt für die Zukunft. „Wir müssen auch Jüngere erreichen.“ Handelskammer-Experte Nowak wünscht sich „Gastronomie auch eingestreut in verschiedene Einkaufslagen“.

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