Bremen Der Büromarkt boomt. Das Immobilienunternehmen Robert C. Spies registrierte 2018 in Bremen mit einem Flächenumsatz von 119 000 Quadratmetern ein „nahezu rekordverdächtiges Ergebnis“. Das Vorjahresergebnis wurde damit um rund 22  000 Quadratmeter übertroffen.

„Die leicht sinkende Leerstandsrate bei anziehenden Mieten unterstreicht eine dynamische Marktentwicklung“, sagt Petra Doutiné, Leiterin der Büroflächenvermietung. Die Durchschnittsmiete liege im Stadtgebiet bei rund 9,40 Euro pro Quadratmeter. In der Spitze werden bei Erstbezug 14 Euro bezahlt, sagt Doutiné. In der Innenstadt werden die höchsten Mieten im Neubau „City-Gate“ am Bahnhofsvorplatz erzielt.

Den größten Flächenumsatz im Jahr 2018 verbucht der Sparkassenneubau im Technologiepark. Hier baut die Sparkasse Bremen auf einem 7200 Quadratmeter großen Grundstück eine Bankenzentrale, die etwa eine Gesamtgröße von 12 000 Quadratmetern Bürofläche erreichen dürfte. Zudem hat die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) rund 5800 Quadratmeter im Lloydhof in der City angemietet.

Großvolumige Büroflächen mit mehr als 5000 Quadratmetern hatten laut einer Spies-Sprecherin einem Anteil am Gesamtflächenumsatz von 20  Prozent. Der überwiegende Teil der Vermietungen erfolgte jedoch in den kleinteiligen Segmenten. So wurden 31 Prozent der Flächenumsätze in der Größenklasse unter 500 Quadratmetern umgesetzt – diese repräsentiert aber mehr als 79 Prozent sämtlicher abgeschlossener Verträge.

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