BREMEN Blaubär hat es geschafft: Er hat sich durch 13½ Leben gekämpft. Und dabei sein Bremer Publikum im AWD-Dome begeistert.

Anders ausgedrückt: Das Blaubär-Musical nach dem Bestseller von Walter Moers bestach mit Tempo, Fantasie und einem starken Ensemble, das mit sehr viel Spaß bei der Sache war. Ein pickelnasiger Stollentroll stimmte das Publikum mit Klatschübungen ein. Und dann ging es los. Der alte Käpt’n Blaubär sitzt auf der Bühne im Sessel – und erzählt mit der kongenialen Stimme von Wolfgang Völz aus dem Off aus seinen ersten 13½ Leben. Der Törn beginnt, das Stück nimmt Fahrt auf. Im Schnelldurchlauf: Baby-Blaubär treibt auf einer Walnussschale auf dem Ozean, wird von langnasigen Zwergpiraten gerettet. Ein Jahr später setzen die Piraten ihr Findelkind auf einem Holzfloß aus, weil es viel zu groß geworden ist. Holzwürmer zerfressen das Floß. Doch

Rettungssaurier Mac rettet Blaubär in letzter Sekunde. Blaubär (gespielt und gesungen von Jörn Linnenbröker) wird Navigator auf dem Saurier, bis der ins Seniorenheim davon flattert. Der Bär kommt auf die Nachtschule, wo auch Berghutze Fredda (alias Lucy Diakovska von den „No Angels“) erstmals auftaucht. Weiter geht’s mit phantasievollen Gestalten und eingängigen Songs durchs Blaubärleben. Kurz vor der Halbzeit wird der blaue Held im Netz der gigantischen Waldspinnenhexe gefangen. Das Publikum wird ins Bühnenspektakel einbezogen. Am Ende bleibt Blaubär unschlagbar und bekommt seine Blaubärin. Und der Applaus des Publikums scheint kaum enden zu wollen.

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