Bremen Tradition ist Tradition: Beim Stiftungsfest der Eiswette werden die Tische immer wie Eisschollen angeordnet. Auch am vergangenen Sonnabend, als sich rund 800 „Herren in Schwarz, mit Fliege“ im Congress Centrum zum achtstündigen Festmahl „mit Braunkohl und Zubehör“ versammelten. Die illustre Gesellschaft ließ viel Geld springen – für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Als Ehrengäste holte Eiswettpräsident Patrick Wendisch zum 186. Stiftungsfest den langjährigen Münchener Oberbürgermeister und SPD-Politiker Christian Ude sowie den Siemens-Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser an die Weser. Wendischs rund 280 Eiswettgenossen lotsten weitere um die 500 zum Teil hochrangige Gäste an die Braunkohl-Tafel. Zu ihnen zählten unter anderem neben Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) FDP-Chef Christian Lindner und sein Parteifreund, der frühere Gesundheitsminister Daniel Bahr, Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Arzt der deutschen Fußballnationalmannschaft, Werder-Chef Marco Bode und Stefan Rummel, Geschäftsführer der Münchener Messegesellschaft. „Wir bringen Wirtschaftsbosse und Politiker zusammen“, sagte Wendisch.

Zurück an die Tische, zum Vier-Gang-Menü. 300 Kilo Braunkohl wurden aufgetischt, um die 200 Kilo Kartoffeln, 1500 Pinkelwürste sowie etwa 150 Kilo Rote Grütze zum Nachtisch – und an die 1000 Flaschen Wein, Riesling und Bordeaux.

Vom Stiftungsfest profitieren die Seenotretter. Ohne deren Einsatz würde ja auch der Eiswettschneider bei der Zeremonie am Dreikönigstag niemals trockenen Fußes über die Weser kommen. Die DGzRS feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Und in die Jubiläumskasse kommt ein ordentliches Sümmchen – „mehr als 400 000 Euro werden es schon sein“, ist zu erfahren.

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