BREMEN Warum ist der Schlüssel ein Symbol Bremens, wieso schmückt er das Wappen der Hansestadt?

Ein so originelles wie informatives Buch klärt jetzt darüber auf, wie dieses Zeichen sich mit Bremen verbunden hat – so sehr, dass es hier Fassaden und Briefköpfe, Bierflaschen und Portale schmückt.

Die Geschichte dieses Buches beginnt im Jahr 1962, und sie beginnt in Bremen. Auf dem Marktplatz. Vor dem Haus Schütting. Dort stellte Irmgard Esser aus Hohenlimburg (Westfalen) die Frage nach dem Ursprung des Schlüssels. Der Mann an ihrer Seite, ein Bremer, wusste wenig Aufschlussreiches zu antworten. Das war ihm ein wenig unangenehm, und so begann er mit der Recherche. Dann schrieb er einen Aufsatz über die Geschichte des Bremer Wappens, den er Irmgard Esser zur Verlobung schenkte.

Der Mann, der damals den Aufsatz schrieb, heißt Fritz Lohmann. Zwar zog der Jurist 1965 mit seiner Frau von der Weser an den Rhein, doch ist er seiner Heimatstadt stets treu geblieben, kein Wunder, wenn man seine Familiengeschichte betrachtet. Zu Lohmanns Vorfahren gehört ein Direktor des Norddeutschen Lloyd. Zudem ist Lohmann, Jahrgang 1935, ein Ur-Ur-Urenkel des Bürgermeisters Johann Smidt (1773 bis 1857).

Als er vor einigen Jahren in den Ruhestand ging, kramte Buten-Bremer Lohmann seinen Schlüssel-Aufsatz wieder hervor. Und recherchierte weiter. So entstand das Buch, das der Autor seiner Ehefrau Irmgard gewidmet hat. Der Band mit dem Titel „Das Bremer Wappen“ wurde in der Oberen Rathaushalle vorgestellt, wo es von Schlüsseldarstellungen und Verweisen auf die Wappengeschichte natürlich nur so wimmelt. Lohmanns Band fächert diese Geschichte auf und wird dabei selbst zu einem Schlüssel zu Bremens Historie.

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