BRAKE BRAKE/KU - In der bis Ende 2006 laufenden Förderperiode war der Ausgleich von Schwächen vorrangiges Förderziel der EU. Künftig wird der Schwerpunkt darauf gelegt „Stärken zu stärken“.

Zu diesem Thema trafen sich jetzt der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote mit den SPD-Bürgermeistern der Wesermarsch Hans-Joachim Beckmann (Lemwerder), Bernd Bremermann (Berne) sowie den SPD-Bürgermeisterkandidaten Professor Dr. Klaus Busch (Brake) und Günther Hespos (Stadland) und dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Hermann Mohrschladt in Brake.

Vor dem Hintergrund der neuen Förderkulisse ab 2007 stand natürlich die Frage im Vordergrund wie sich die Wesermarsch als Ganzes und die einzelnen Städte und Gemeinden hierfür aufstellen.

Dafür biete die Wesermarsch schon eine gute Grundlage bemerkte Jochen Beckmann, allerdings gebe es auch noch einiges zu tun. Bernd Bremermann stellte eine verstärkte Absprache aller am Europaprozess in der Wesermarsch beteiligten in den Vordergrund.

Gerade der touristische Bereich habe in den letzten Jahren von Europa profitiert, hier liege auch noch ein erhebliches Entwicklungspotenzial erläuterte Günter Hespos. Klaus Busch nahm den Ball auf und übertrug diesen Aspekt auch auf andere Wirtschaftsbereiche.

Matthias Groote regte einen „Wesermarsch Tag“ in Brüssel an, auf dem sich die Wesermarsch vorstellen und weitere Kontakte knüpfen könne. Der Vorschlag soll unmittelbar nach der Kommunalwahl realisiert werden.

Einig waren sich alle Beteiligten, das Europa leider noch zu oft nur mit „Verordnungen“ in Verbindung gebracht wird; die Vorteile, die Europa auch den Menschen in der Wesermarsch biete, nicht in dem Maße wahrgenommen würden. Port Package und die umstrittene Dienstleistungsrichtlinie waren zuletzt brisante Europathemen, die aber durch das große Engagement aller Beteiligter in der vorgelegten Form verhindert werden konnten.

Europa ist nicht Brüssel, Europa ist überall da, „wo wir gemeinsam über Grenzen hinweg die Zukunft gestalten wollen“, schloss UB-Vorsitzender Hermann Mohrschladt das Treffen, nicht ohne deutlich zu machen, das den Worten auch Taten folgen müssen.

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