Brake Lustspiel, Märchen und Komödie: Die Spielzeit 2016/17 der Niederdeutschen Bühne Brake (NDB) verspricht wieder ein abwechslungsreiches Programm. Erstmals wurde die neue Saison publikums-öffentlich vorgestellt.

„Wir beginnen mit einem Klassiker“, weiß Spielleiter Norbert Pfeiffer. „Un baven wohnen Engel“ heißt das Lustspiel, mit dem die Bühne am 7. Oktober um 19 Uhr die neue Saison eröffnen wird. Als Regisseur konnten Spielleiter Norbert Pfeiffer und Bühnenleiterin Ute Seyberth Markus Weise gewinnen, der vor zwei Jahren bereits das Dschungelbuch inszenierte. In „Un baven wohnen Engel“ geht es um die beiden Schwestern Helene und Elvira Engel, gespielt von Dagmar Heeren-Schenck und Ute Haar. Trotz ihres Nachnamens sind beide keine Engel, vor allem Helene nicht, die sowohl ihre Schwester als auch die Nachbarn ein Stockwerk tiefer terrorisiert.

Neue Ideen für den Lustspiel-Klassiker von Jens Exler hat Regisseur Markus Weise genug: So wird es wahrscheinlich auch eine neue Szene geben, in der die Hauptdarsteller von Kindern gespielt werden. Zudem wird der eigentlich vorkommende Neffe der beiden Engel-Schwestern durch eine Nicht, gespielt von Mattea Schirrmacher, ersetzt. „Es mangelt uns an jungen Männern“, erklärt Norbert Pfeiffer die Umbesetzung.

Des Kaisers neue Kleider

Besetzungsprobleme führten auch beim zweiten Stück der Spielzeit, dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ zu kreativen Lösungen. Die Bühne zeigt das Märchen in einer Besetzung für vier Darsteller und mit weiblichem Kaiser (Birgit Harms). Regisseurin ist Gudrun Oeltjen-Hinrichs, die bereits bei Aschenputtel im vergangenen Jahr Regie führte. „Im Märchen setzen wir viel auf Publikumsbeteiligung“, weiß Norbert Pfeiffer. So wird das Publikum oft mit einbezogen und unter anderem zum Komplizen der Näher Scapin (Lilly Recknagel) und Scapine (Anna Ising). Das Stück feiert am 25. November um 16 Uhr Premiere, die Proben werden wahrscheinlich im September beginnen.

Dat Kortenspill

An ein vor allem in Bayern beliebtes und seit über 25 Jahren inszeniertes Stück wagt sich die Bühne ab dem 13. Januar 2017. „Dat Kortenspill“ in der Übersetzung von Horst Karstens bringt 17 Schauspieler auf die Bühne und spielt im Diesseits und Jenseits. Der 72-jährige Karl Brand, gespielt von Hans-Peter Blohm, will noch nicht dahinscheiden, als der Tod in Gestalt von Jan Klapperbeen, dargestellt von Norbert Pfeiffer, vor ihm steht. Und so versucht er dem Gevatter noch 18 Jahre Lebenszeit in einem Kartenspiel abzuluchsen. Regie führt Armin Tacke, der das Stück schon einmal an einer anderen Bühne inszenierte.

Den Abschluss der Saison bildet ab dem 10. März 2017 die Komödie „Bliev doch to’n Fröhstöck“ unter der Regie von Ullrich Matthaeus. Zudem plant die Bühne ein Ein-Personen-Stück, welches an verschiedenen Orten aufgeführt werden soll.


Mehr Infos unter   www.ndb-brake.de/ 
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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