Brake „Karin Schelling-Carstens ist das Gesicht der Diakonie in der Wesermarsch“, betonte Diakoniepfarrer Ingmar Hammann zur Verabschiedung der langjährigen Leiterin des Kreisdiakonischen Werkes in der Wesermarsch.

35 Jahre lang hat Karin Schelling-Carstens die Arbeit der Diakonie in der Wesermarsch geprägt. Immer mit einer klaren Haltung: Den Menschen helfen. Und zwar in dem die Ursachen ihrer Notlagen angegangen werden.

Netzwerk aufgebaut

Im Mai 1986 kam die Sozialarbeiterin zum Kreisdiakonischen Werk in Brake. „Mein Vorstellungsgespräch hatte ich noch in einer Anderthalb-Zimmer-Wohnung“, erinnert sich Schelling-Carstens. Während sich der damalige Leiter des Kreisdiakonischen Werkes Wesermarsch, Uwe Blechenberg, auf die Suchtberatung konzentrierte, übernahm Schelling-Carstens die allgemeine Sozialberatung, die Begleitung der Kirchengemeinden und die Schuldnerberatung. Außerdem baute sie neben der Beratungsstelle in Brake auch die Außenstelle in Nordenham auf.

1992 übernahm Schelling-Carstens die Leitung des Kreisdiakonischen Werkes in der Wesermarsch. Nun ist für sie die Zeit gekommen, sich zu verabschieden und neue Schwerpunkte zu setzen. Verschiedene Schwerpunkte kannte die 61-Jährige auch in ihrer Tätigkeit bei der Diakonie. „Karin Schelling-Carstens hat in den 35 Jahren ihrer Tätigkeit das Kreisdiakonische Werk geprägt, ausgebaut und seine wesentlichen Arbeitsfelder gegründet und mitbestimmt“, betont Diakonie-Vorstand Thomas Feld.

Engagierte Hospizarbeit

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Ob allgemeine Sozialberatung, Schuldnerberatung, Seniorenarbeit oder die Diakonie-Läden – immer wieder habe sie neue Ideen und Angebote entwickelt. Zudem hat Schelling-Carstens sich in den vergangenen Jahren ganz besonders im Bereich der ambulanten Hospizarbeit engagiert. „Damit führte Schelling-Carstens die Tradition von Gemeindeschwestern fort, die in der Begleitung sterbender Menschen die Professionen der Krankenpflege, der sozialarbeiterischen Fürsorge und der Seelsorge vereinten. Denn das brauchen wir, wenn der Tod sich naht. Menschen, die unseren Körper in all seinen Bedürfnissen wahrnehmen und pflegen. Menschen, die für fürsorgliche Begleitung sorgen, von finanziellen Aspekten bis zur Begleitung in den schweren Stunden des Sterbens und Menschen, die ein offenes Ohr und hilfreiche Antworten für unsere geistlichen Nöte haben.“ Für ihr Engagement bekam Schelling-Carstens bereits 2016 das Goldene Kronenkreuz, die höchste Auszeichnung der Diakonie in Deutschland, verliehen.

Bis Mitte Juni wird sie das Kreisdiakonische Werk noch leiten. Zum 1. Juli wird die Nachfolgerin Marie Bücking die Leitung der Diakonie in übernehmen.

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