Brake Die meisten einfachen Tresore haben bereits ein recht hohes Gewicht. Doch was da am Dienstagvormittag auf der Ladefläche eines Lastwagens der Firma Schellstede stand, wog weit mehr, als die Mitarbeiter des „Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser“ alleine stemmen konnten. Mit 3,5 Tonnen an Eigengewicht war ein Gabelstapel des Hafenbetriebs J. Müller erforderlich, um den stählernen Koloss vom Wagen zu hieven.

Viele Hände, schnelles Ende, so lautet ein Sprichwort. In diesem Fall war klar, dass sich der sperrige Tresor ohne spezielle Vorrichtungen kaum sicher bewegen lässt. Und manchmal ist es zudem besser, bei schwierigen Arbeiten doch lieber Ruhe und Sachverstand walten zu lassen. Unter Mithilfe der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums Erwin Wagner, Onno Ficke sowie Joachim Ziewitz, der Betriebe J. Müller und Baustoffe Schellstede fassten auch Vertreter des Maritimen Kompetenzzentrums Elsfleth mit an, den Tresor vorsichtig ins Packhaus zu manövrieren.

Vor dem Eingang wartete eine weitere Hürde auf die Helfer: Der Fahrer des Gabelstaplers musste seine schwergewichtige Last absetzen und die Helfer den Tresor dann ins Haus bugsieren. Das war nicht einfach, weil Kanten und Schwellen das Hineinrollen erschwerten, glückte aber schließlich.

„Ich bin froh, dass wir jetzt solch einen Tresor haben“, sagte Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch. So könnten darin beispielsweise Inventarbücher und andere Exponate feuerfest gelagert werden. Auch Museums-Schatzmeister Gerd Bielefeld freute sich über das gute Stück, das zuvor in der ehemaligen LzO-Filiale an der Bahnhofstraße stand.


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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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