Bösel Wenn am Samstag und Sonntag die Katholiken in Bösel und Petersdorf an die Urnen gerufen sind, haben sie – anders als in anderen Orten – eine echte Wahl. Denn die Kandidatenliste für den Kirchenausschuss zählt 14 Namen. Gewählt werden zwölf Mitglieder in das wichtige Gremium. Ungültig wird der Wahlzettel, wenn mehr Namen angekreuzt werden. Es dürfen aber durchaus weniger Kreuzchen gemacht werden.

4121 Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde haben das Recht, ihre Stimmen abzugeben: 3314 in Bösel und 807 in Petersdorf.

Zur Wahl stellen sich: Stefan Awick (Bösel), Margaretha Brinkmann (Bösel), Josef Bünger (Petersdorf), Alfons Elberfeld (Bösel), Franz Fennen (Bösel), Josef Franke jun. (Petersdorf), Markus Freke (Bösel), Markus Hoppe (Bösel-Overlahe), Ulrike Lenzschau (Bösel), Theo Runden (Petersdorf), Rainer Schwerter (Bösel-Hülsberg), Dr. Michael Südbeck (Bösel), Franz Tapken (Bösel) und Birgit Ziemba (Bösel). Vorausgesetzt, sie würden gewählt, wären Margaretha Brinkmann, Markus Hoppe und Ulrike Lenzschau neu im Gremium. Hildegard Lübben und Jürgen Stukenborg stellen sich nicht erneut zur Wahl.

Dass Petersdorf weiterhin vertreten bleibt, gilt zwar als sicher, ist aber – anders als in umliegenden Gemeinden – nicht gesetzt. Denn einen Schlüssel gebe es nicht. „Den brauchen wir bislang auch nicht“, sagt Pfarrer Stefan Jasper Bruns. Nach der Größe geurteilt, würde das Gremium lediglich aus acht Mitgliedern bestehen. „Wir haben beantragt, auf zwölf zu erhöhen“, berichtet Pfarrer Jasper-Bruns. Denn so seien Aufgaben und Verantwortung auf viele Schultern verteilt, betont der Geistliche, der die Wahlbeteiligung von 17 Prozent von vor vier Jahren gerne wieder erreichen würde.

Pfarrer Jasper-Bruns ruft die Katholiken auf, an die Wahlurnen zu gehen, denn das Gremium vertrete die Stimme der Gemeinde. Über dieses Gremium könne die Kirche mitgestalten und mitwirken. Deshalb sei ein „möglichst breites Mandat im Rücken“ wichtig. In den nächsten vier Jahren – so lange beträgt die Amtszeit des Kirchenausschusses – stünden schließlich einige Projekte an; das größte ist wohl der Neubau des Pfarrheims.

Der Kirchenausschuss vertritt die Kirchengemeinde. Er ist zuständig für die finanziellen und verwaltungsmäßigen Angelegenheiten der Kirchengemeinde. Insbesondere stellt er den Haushalt auf und berät und entscheidet in allen vermögensrechtlichen Angelegenheiten.   Gewählt werden kann am Samstag, 10. November, von 16.30 bis 18.30 Uhr sowie am Sonntag, 11. November, von 9.30 bis 18 Uhr im Pfarrheim Bösel und am Sonntag, 11. November, von 8.30 bis 18 Uhr im Franziskusheim Petersdorf.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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