Bösel Volles Festzelt, motivierte Teams und ein gut gelauntes Moderatorenduo: Die Show „Schlag das Euro-Team“ bietet am Freitagabend auch in ihrer vierten Auflage die richtige Mischung aus Spaß, Spannung und richtig guter Unterhaltung. Mission Titelverteidigung kann beginnen für das Euro-Team.

Die Herausforderer

Drei Herausforderer wollen das verhindern und die 1500 Euro, die im „Pott“ sind, kassieren. Sie werden zunächst in kurzen Einspielern vorgestellt. Zunächst die St.-Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf. Souverän holen sich die Schützen die ersten Sympathiepunkte. „Das Geld ist schon verplant“, gibt sich Brudermeister Markus Stammermann siegesgewiss. Der Musikverein Garrel folgt: „Wir werden das hier heute rocken“, sagt Christoph Otten. Der Reit- und Fahrverein Bösel setzt auf Teamfähigkeit, sagt Sandra Lübbe. Das Euro-Team wird mit Unterstützung der Sturmtruppler in das Festzelt geführt.

Stefan Jasper-Bruns ist zwar in diesem Jahr nicht im Euro-Team vertreten, darf aber auf die Bühne zum Zumba-Tanzen an der Seite von Markus Stammermann und dem Moderatoren-Duo Killing und Bartels, bis das Voting der Zuschauer beendet und ausgewertet ist. Im ganzen Zelt und auch auf der Bühne flitzen derweil die Finger über die Tastaturen. Letztlich werden mit nur einem Prozentpunkt Vorsprung die Schützen aus Petersdorf vor den Musikern aus Garrel gewählt. Weit über 4000 SMS gehen ein.

Killing stellt zunächst vor, wie die Show funktioniert: Wie bei der Ur-Show „Schlag den Raab“ ergattern Teams je einen Punkt für das erste Spiel, zwei Punkte für das zweite und so weiter. Höchstens acht Spiele werden gespielt.

Die Spiele

Dass die Spiele für gute Unterhaltung nicht allzu kompliziert aufgebaut sein müssen, wird schon beim Start deutlich: Dabei gilt es, eine herkömmliche Klebeband-Rolle so schnell wie möglich abzurollen. Zwei Teilnehmer pro Team starten. Markus Stammermann von den Schützen legt eindrucksvoll vor, aber letztlich holt das Euro-Team den ersten Punkt. Die größte Herausforderung: die Klebestreifen am Ende auch wieder von der Hand zu bekommen. Da muss das Deutsche Rote Kreuz mit der Schere ran.

Magnetisch und zugleich komplizierter wird es im zweiten Spiel: „Klask“. Dabei spielen zwei Spieler gegeneinander. Beide Spieler versuchen gleichzeitig, auf einem Spielfeld den Spielball im gegnerischen Tor zu versenken. Das können sie durch ihre Spielfigur. Die aber können sie nur mit einem Magneten unter dem Spielbrett bewegen. Mit 5:3 setzen sich die Schützen durch - bedeutet in der Gesamtrechnung die 2:1-Führung.

Im Dorfpark wartet bei der ersten Außenwette dann der „Eliminator“ – ein Kreisel, den viele, vor allem Kinder, aus einem „Jump-House“ kennen. Dabei dreht sich in einem Luftkissen-Rondell ein Kreisel mit zwei Armen: einer höher, einer niedriger eingestellt. Die Teilnehmer müssen nun versuchen, entweder durch Bücken oder Springen den Armen auszuweichen. Drei Spieler jedes Teams treten dabei in den Ring. Das Euro-Team setzt sich deutlich durch und geht damit 4:2 in Führung. Durchatmen für die Akteure beim Showakt mit einer Percussiongruppe.

„Schmecken“ heißt Spiel vier, und Matthias Killing kündigt die „Zeit des Dschungelcamps“ an. Tatsächlich geht es darum, 15 verschiedene Lebensmittel herauszuschmecken. Senf, Garnelen, Marzipan, Honig oder Senf und Honig gilt es zu erraten. Bei acht Lebensmitteln liegt Markus Stammermann richtig, Eva Robke bringt es gerade auf vier Punkte. Die Petersdorfer legen auf 6:4 vor.

Erneut nach draußen geht es für Spiel fünf: Drei Teammitglieder müssen einen Parcours der Feuerwehr absolvieren - in Montur mitsamt Atemschutzgerät auf dem Rücken. Die Petersdorfer Schützen schaffen das in 4:32 Minuten. Das Euro-Team ist schnell unterwegs, allerdings sorgt eine kleine technische Schwierigkeit für kurze Verzögerungen. Letztlich bleibt die Uhr acht Sekunden eher stehen. Bedeutet: Das Euro-Team setzt sich 9:6 an die Spitze und verschafft sich damit ein Matchball-Spiel.

Nun ist Wissen gefragt: Im sechsten Durchgang steht „Blamieren oder Kassieren“ auf dem Plan. Das Euro-Team kann sich leicht absetzen. Letztlich ist es Corvin Linke, der die entscheidende Frage für das Euro-Team richtig beantwortet: Was heißt „Guten Morgen“ auf Griechisch: „Calimera“ sagt er nach angestrengtem Nachdenken und schon regnen die Goldschnipsel von der Decke herab und die Teammitglieder liegen sich in den Armen. Mission Titelverteidigung ist geglückt.


     www.euro-boesel.de 
Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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