Grabstede Sturmschäden, Großbrände, Autounfälle mit Todesopfern, giftige Dämpfe in der Flugzeugfabrik, notgelandete Segelflieger, abgerissene Gasleitungen: „Es war ein ereignisreiches Jahr 2012“, auf das Gemeindebrandmeister Holger Reuter Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung der Bockhorner Feuerwehren im „Grabsteder Hof“ zurückblickte. Immerhin: Aus den sieben Brandeinsätzen ergab sich eine Schadenssumme von 135 000 Euro, denen erhaltende Werte in Höhe von 1 150 000 Euro gegenüberstanden.

88 aktive Kameraden leisteten 8607 Dienststunden, betreuten 800 Blutspender und unterrichteten 118 Kinder im Brandschutz. „Die Gemeinde Bockhorn sorgt für einen guten Ausrüstungsstand beider Wehren“, betonte Reuter. Gemeindejugendwart Siegmund Wernicke gab zu Protokoll, dass 43 Jugendliche in 7500 Stunden neben der technischen Ausbildung auch bei der Naturputzaktion und der Biotop-Pflege am Geeschendamm „viel realisiert haben“.

Reiter begrüßte viele Gäste, die Ortsbrandmeister Stefan Bieling und Friedo Eilers, die Alterskameraden mit Helmut Tetz, Werner Harms und Erwin Fangmann an der Spitze, den Feuerschutzausschuss mit Rolf Scherer, Karl-Heinz Hübner und Erni Lübben für die Polizei Bockhorn sowie die neuen Notfallseelsorger Katja Nolting und Thomas Priesker. Regierungsbrandmeister Gerd Junker (Bockhorn) war nicht da, sondern auf „Abschiedstournee in Wilhelmshaven“, wie Reuter sagte. In zwei Wochen gibt Junker sein Amt an Dieter Schnittjer (Lemwerder) weiter. Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen wies auf die neue Fahrzeughalle hin, die die Gemeinde in Bockhorn bauen lassen wird: „Die wird viel Geld kosten, aber das muss sein.“

Stellvertretender Landrat Bernd Pauluschke (Zetel) ließ nachrechnen, was die unentgeltlichen Dienststunden der Kameraden eine Berufsfeuerwehr kosten würden. Reuter: „171 000 Euro“. Pauluschke: „Das könnten wir uns gar nicht leisten, darum sind wir unseren Wehren immer verpflichtet.“ Olaf Janke, stellvertretender Kreisbrandmeister, betonte: „Die Bockhorner und Grabsteder sind auf Kreisebene sehr stark vertreten.“

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