Berne /Motzen Zwei schwer verletzte Männer ist die Bilanz einer Explosion eine Sportsegelbootes am späten Freitagabend im Jachthafen von Motzen (Gemeinde Berne). Die 29- und 42-jährigen Männer erlitten so schwere Verbrennungen, dass sie in Spezialkliniken verlegt werden mussten.

Als die Mitglieder der Feuerwehren von Warfleth und Hekeln auf dem Gelände nahe der Fassmer-Werft eintrafen, stand das Boot in Flamen. Einer der Männer kam den Einsatzkräften schon auf dem Steg entgegen. Er stand ebenso unter Schock wie sein Bekannter, der im Wasser trieb und von den Rettungskräften geborgen werden musste, berichtete der Warflether Ortsbrandmeister Ulf Drogi. Er forderte angesichts der Schwere der Verletzungen sofort einen Rettungshubschrauber an. Da eine Landung auf der Berner Weserseite zu riskant war, ging dieser auf dem Gelände des Krankenhauses Bremen-Nord nieder, um hier einen Verletzten aufzunehmen. Der zweite Mann wurde nach Oldenburg gebracht.

Die Rettungskräfte zogen das Boot ans Ufer und verhinderten so, dass andere Boote in Brand gerieten. Wieso es zur Explosion gekommen ist, konnte die Polizei noch nicht klären. Die Explosion einer Gasflasche, so der Pressewart des Wassersportvereins Motzen, Ingo Wenke, scheide aus, da keine Flasche an Bord gewesen sei. Einer der Verletzen war Mitglied im WSV.

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