Zetel Schwerer Unfall auf der Autobahn 29 nahe Zetel: Ein 19-Jähriger aus Oldenburg fuhr am Sonntag gegen 12.30 Uhr kurz vor der Baustelle an der Anschlussstelle Zetel in das Ende eines Staus. Er kollidiert mit dem Auto eines 46-Jährigen aus Bremen, das durch die Wucht des Aufpralls in die Fahrzeuge einer 42-Jährigen aus Wittmund und eines 70-Jährigen aus Rotenburg an der Fulda geschoben wurde. Vier Personen aus den beiden ersten Autos wurden dabei verletzt, eine davon schwer, teilt die Polizei mit. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Neben anderen Rettungskräften war ein Rettungshubschrauber im Einsatz, der auf der Fahrbahn landen musste. Deshalb wurde die Autobahn in Richtung Wilhelmshaven bis etwa 13.15 Uhr voll gesperrt. Bis gegen 14 Uhr blieb die Fahrbahn halbseitig gesperrt.

Die Polizei lobt ausdrücklich mehrere Ersthelfer, die die Verletzten hinter die Außenschutzplanke gebracht und dort versorgt haben. Auch die Rettungsgasse auf der Anfahrt sei vorbildlich gebildet worden.

Allerdings sorgten einige Gaffer dafür, dass der Verkehr immer wieder unnötig ins Stocken geriet. Zwischen einzelnen Fahrzeugen bildeten sich unnötige Lücken von teilweise deutlich mehr als 100 Metern, teilt die Polizei weiter mit. Zwei Motorradfahrer nutzten die Rettungsgasse sogar, um selbst schneller voranzukommen. Gegen sie werden Verfahren wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit eingeleitet.

Ein weiteres Verfahren erwartet laut Mitteilung der Polizei den Fahrer eines Kleintransporters, der einem anfahrenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn über mehrere Kilometer auf dem Überholfahrstreifen keinen Platz machte.

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