Im Nordwesten Seit Ende November hat die Zentrale Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg die jungen Kriminellen schon im Visier. Am Mittwoch vergangener Woche dann schlagen die Beamten zu: Bei einer Durchsuchungsaktion findet die Polizei Beute und weiteres Beweismaterial, überwiegend Schmuck und Unterhaltungselektronik. „Ein riesiger Berg“, sagt Polizei-Sprecher Wolfgang Belz auf Nachfrage.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bremen haben die Oldenburger Polizisten den Fall bearbeitet. Der Grund: Die fünf Verdächtigen, zwischen 17 und 20 Jahren alt, sind in Bremen gemeldet.

Für mehr als 60 Taten sollen sie verantwortlich sein. Hauptsächlich stehen sie in Verdacht, seit September 2015 im gesamten Nordwesten in Wohnungen und Häuser eingebrochen zu sein.

In den Landkreisen Diepholz, Cuxhaven, Verden, Wesermarsch, Ammerland, Oldenburg sowie der Stadt Oldenburg soll die Einbrecherbande ihr Unwesen getrieben haben. Meisten nachmittags haben sie sich demnach an Türen und Fenstern zu schaffen gemacht. Bargeld, Schmuck, Scheckkarten, Unterhaltungselektronik aber auch Autoschlüssel – und in der Folge vier Autos – haben sie gestohlen.

Drei der vier gestohlenen Wagen hat die Polizei in Bremen gefunden. Mit einem gestohlenen Jaguar waren die Jugendlichen in einen Unfall verwickelt, ein anderes Auto haben sie angezündet. „Wir freuen uns, dass uns ein Erfolg gegen die Einbruchskriminalität gelungen ist“, sagt Belz. Die Zahl der Einbrüche war im Oldenburger Land zuletzt gestiegen, die Aufklärungsquote gesunken.

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Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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