Aurich /Leer Nach dem Urteil im Prozess um die Entführung eines Reeders aus dem Landkreis Leer hat die Staatsanwaltschaft Aurich Revision in allen vier Fällen eingelegt. „Wir sehen alle Strafen als zu niedrig und nicht der Tat angemessen an“, erklärte Staatsanwalt Helge Ommen.

Das Landgericht Aurich hatte am Montag Strafen zwischen zwei und mehr als sechs Jahren verhängt. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor deutlich höhere Strafen gefordert. Die Revision wird nun beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe bearbeitet.

Die höchste Strafe erhielt am Montag ein 42-Jähriger. Er muss sechs Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Für ihn hatte Ommen acht Jahre Gefängnis gefordert. Die 91-jährige Mutter des mutmaßlichen Drahtziehers der Entführung bekam eine Strafe von zwei Jahren auf Bewährung. Weil sie ihren Sohn unterstützt und bestärkt haben soll, hatte Ommen für sie eine dreijährige Haftstrafe gefordert.

Der 40-Jährige, den der Richter als „rechte Hand des Drahtziehers“ bezeichnet hatte, wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der Staatsanwalt hatte für ihn vier Jahre und sechs Monate gefordert.

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