OLDENBURG Erfolg für die Drogenfahnder: Beamte einer speziellen Ermittlungsgruppe haben drei mutmaßliche Drogenhändler im Alter zwischen 20 und 26 Jahren festgenommen. Bei anschließenden Durchsuchungen stellten Polizisten insgesamt 4,1 Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von etwa 25 000 Euro sicher. Ferner wurde in einer Wohnung ein Waffenarsenal entdeckt: sechs täuschend echt aussehende Schreckschuss- bzw. Softair-Waffen, drei Messer und ein Bogen.

Wie die Polizei am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, sind die Beschuldigten ein 24-jähriger Handwerker aus Wardenburg, ein 26-jähriger Student aus Oldenburg und dessen ebenfalls in Oldenburg wohnende Freundin (20). Gegen die beiden Männer erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl, sagte Polizeisprecher Sven Warnken. Sie sitzen seither in Untersuchungshaft.

Den Angaben zufolge wurden die drei beschuldigten Deutschen schon längere Zeit von der Polizei observiert. Am Montagabend griffen die Fahnder zu (NWZ  berichtete). Auf der Oldenburger Straße in Wardenburg hielten die Polizisten einen VW Golf an und nahmen die beiden Insassen (der 24-jährige Wardenburger und die 20-jährige Oldenburgerin) fest. Im Auto wurden 400 Gramm Marihuana gefunden.

Nur wenige Minuten nach der Festnahme in Wardenburg griffen sich die Polizisten in einer Wohnung in Eversten den 26-Jährigen. Verteilt in der Wohnung des als Waffennarr geltenden Studenten lagen die Schreckschuss-Pistolen, Messer und Softair-Gewehre. Ob es sich dabei um illegale Waffen handelt, wird derzeit noch geprüft.

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Den größten Teil der Drogen entdeckten die Beamten in der Wohnung der 20-Jährigen. Dort waren 3,7 Kilogramm Marihuana versteckt. Laut Polizei wurde gegen die junge Frau kein Haftbefehl erlassen, da sie mit dem Verkauf nicht direkt zu tun hatte.

Das Marihuana sei vor allem von den beiden Männern, von denen der Polizei nur der 24-Jährige bekannt war, an Zwischenhändler in Oldenburg verkauft worden. Hier ermittelt die Polizei gegen fünf Personen. Nach bisherigen Recherchen der Beamten hatten die Zwischenhändler ihre Abnehmer in Oldenburg. Es sollen mehr als 100 Abnehmer gewesen sein. Die Ermittlungen dauern in der Sache noch weiter an.

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Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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