Norderney Ein Segler hat sich am Mittwochabend auf einer Yacht etwa 18 Kilometer nördlich von Norderney schwer verletzt. Der Skipper funkte gegen 18 Uhr ein Notsignal. Die Seenotleitung Bremen schickte sofort den Seenotrettungskreuzer „Vormann Jantzen“ und einen Rettungshubschrauber los. Bei starkem Wind und Wellen von bis zu drei Metern Höhe gestaltete sich die Rettung schwierig. Der Kreuzer geleitete das etwa elf Meter lange Boot ab der Tonne Dovetief 4 sicher in den Hafen von Norderney.

Im Hafen angekommen, nahmen die Seenotretter das Boot längsseits. Medizinisches Personal des Hubschraubers und von der Insel kümmerte sich an Bord um den Schwerverletzten. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht, teilt die Seenotleitung Bremen mit.

Zu einem weiteren Rettungseinsatz rückten die Seenotretter gegen 17.30 Uhr aus. Ein Surfer war an der Nordspitze Sylts in Not geraten. Dessen Notlage hatte ein anderer Surfer bemerkt und die Seenotretter alarmiert. Der Seenotrettungskreuzer Pidder/Lüng fand den stark unterkühlten Mann nach kurzer Suche im Königshafen, der Bucht zwischen dem Listland und der Halbinsel Ellenbogen.

Mit dem Arbeitsboot „Michel“ nahmen die Seenotretter den etwa 40 bis 50 Jahre alten Surfer an Bord. „Er war bereits so stark unterkühlt, dass er zu zittern aufgehört hatte. Seine Körpertemperatur betrug nur noch 33 Grad“, berichtet Vormann Mathias Rönnau. Nach eigenen Angaben hatte der Mann sein Segel verloren und trieb bereits seit rund zwei Stunden in der 15 Grad Celsius kalten Nordsee. Die Seenotretter versorgten ihn mit wärmenden Decken und übergaben ihn in List in die Obhut des Landrettungsdienstes, teilt die Seenotleitung Bremen mit.

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