Im Nordwesten Die NWZ-Weihnachtsaktion hat Fahrt aufgenommen. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben sich in den vergangenen Wochen bereits mit einer Spende an dem Projekt beteiligt und damit deutlich gemacht, dass ihnen das Ziel der Weihnachtsaktion, die Förderung von Schwimmunterricht im Oldenburger Land, am Herzen liegt.

Auf den Spendenkonten wurde inzwischen die Grenze von 100 000 Euro überschritten. Mit einem Betrag von 102 244,57 Euro geht es nun in die zweite Phase der Aktion.

Die bislang hohe Spendenbereitschaft ist deshalb so wichtig und bemerkenswert, weil in diesem Jahr auch bei der NWZ-Weihnachtsaktion vieles nicht so ist wie in den Vorjahren. Die Corona-Krise macht sich auch in diesem Bereich stark bemerkbar. Schließlich gibt es coronabedingt in diesem Jahr keine Basare, adventliche Treffen, Benefizkonzerte oder ähnliche Zusammenkünfte, auf denen ansonsten oft für den guten Zweck der NWZ-Weihnachtsaktion gesammelt wurde.

Unter diesen Umständen sind die Organisatoren des Projekts allen Spenderinnen und Spendern besonders dankbar, zeigen sie doch durch ihre Beteiligung, dass ihnen das Miteinander der Menschen im Oldenburger Land wichtig ist.

Intensive Ausbildung

Zu diesem Miteinander gehört auch, die Schwimmfähigkeit der Menschen in der Region zu erhöhen. Gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) soll mit der Aktion ein Zeichen gesetzt werden. Unter dem Motto „Damit alle Schwimmen können“ soll es eine intensive Schwimmausbildung geben.

Nachdem sich in den vergangenen Jahren herausgestellt hat, dass immer weniger Menschen sicher schwimmen können und sich dementsprechend die Zahl der ertrunkenen Menschen im Sommer erhöht hat, wurde dieses Vorhaben ins Leben gerufen.

Ziel ist es, gemeinsam mit der DLRG dafür zu sorgen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche zu sicheren Schwimmern ausgebildet werden. Dabei geht es darum, deutlich mehr Fähigkeiten zu vermitteln, als für den Erwerb des „Seepferdchens“ nötig sind. Am Ende der Ausbildung gibt es das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze als Zeichen für eine solide Ausbildung. Von der Förderung sollen insbesondere Kinder aus Familien mit finanziellen Schwierigkeiten profitieren. Niemand soll Nichtschwimmer sein, weil er nicht genug Geld für einen Schwimmkurs hat.

Konzept der DLRG

„Jeder Ertrunkene ist einer zuviel“, sagt Michael Lüken, Vorsitzender des DLRG-Bezirks Oldenburger Land - Diepholz. Gemeinsam mit dem Nachbarverband Oldenburg-Nord wurde ein entsprechendes Konzept entwickelt, um die Pläne umzusetzen. Dabei sind alle anderen Institutionen, die zur Schwimmausbildung befugt und befähigt sind, eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen, um die Wirksamkeit zu erhöhen.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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