Holtland Ein landwirtschaftliches Anwesen ist in der Nacht zum Freitag in Holtland in der Gemeinde Hesel in Ostfriesland abgebrannt.

Nach Angaben der Polizei meldeten Anwohner gegen 1.40 Uhr per Notruf den Brand. Neben Einsatzkräften der Polizei waren sechs Ortsfeuerwehren aus der direkten Umgebung vor Ort. Ebenfalls wurden Rettungskräfte des DRK und der Malteser vorsorglich entsandt. Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Leer und ein örtlicher Tierarzt wurden ebenfalls verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Scheunengebäude bereits lichterloh und das Feuer griff auch bereits auf das angrenzende Wohnhaus über, so dass dreiviertel Bestand des Anwesens vernichtet wurden

Nach Angaben des Portals NonstopNews eilten von allen Seiten die Nachbarn herbei und versuchten zu retten, was zu retten war. Die Besitzer selbst waren gerade mit ihren Kindern im Sommerurlaub. Die Eltern der Hofbesitzer, die nebenan wohnten, hüteten derzeit Hof und Tiere, so NonstopNews.

Direkt durch die Flammen und den Rauch starben insgesamt 32 Tiere. Darunter 16, teilweise tragende, Milchkühe, sieben Rinder und neun Kälber. Weitere Tiere wurden bei dem Feuer so schwer verletzt, dass sie von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Ebenso wurde das komplette Inventar, bestehend aus Traktoren, landwirtschaftlichen Geräten und verschiedenen Futtermitteln und anderen landwirtschaftlichen Arbeitsmitteln, vollständig vernichtet. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Gegen halb vier Uhr morgens konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Um mögliche wieder aufflammende Glutnester sofort zu löschen, wurde das Anwesen weiter beobachtet. Noch am Mittag musste die Feuerwehr kleinere Glutnester löschen Zudem führten Einsatzkräfte der Polizei eine spezielle Tatortaufnahme durch.

u der Entstehung des Brandes können aktuell noch keine Angaben gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Brandsachbearbeiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, unter Hinzuziehung eines unabhängigen Brandsachverständigen durchgeführt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro.

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